Archiv der Kategorie: Intelligenzquotient (IQ)

Intelligenztest: Geschichte, Arten und die besten Tests, um die Intelligenz zu messen

Die Forschung im Bereich Intelligenz ist über die letzten Jahre immer bedeutender geworden. Dies sogar bis zu dem Punkt, dass heutzutage in vielen Situationen ein Intelligenztest angewendet wird: bei Diagnosen von Störungen, bei Auswahlverfahren für eine Stelle, usw. Finde in diesem Artikel heraus, was Intelligenztests sind, lerne etwas über die Geschichte der Tests, die Arten von Tests, die es gibt und die beste Art, den Intelligenzquotienten einer Person zu messen.

Intelligenztest IQ

Seit geraumer Zeit existiert ein Konzept, das alle menschlichen Wesen als sehr wertvoll und wichtig erachten, es handelt sich um die Intelligenz. Heutzutage wollen viele Menschen wissen, welchen Intelligenzquotienten sie haben und welchen Intelligenzgrad sie besitzen.

Ein Intelligenztest ist eine weitere Prüfung, die im Konkreten die Kenntnisse, Fertigkeiten und Funktionen misst. Seine Haupteigenschaft ist es, den Intelligenquotienten herauszufinden, durch Tests, die die Fähigkeit, Information aufzunehmen, zu verstehen und zu verarbeiten, ausreichend messen. Es gibt viele Menschen, die eine hohe Argumentationsfähigkeit besitzen, aber denen es schwerfällt, aufmerksam zu bleiben, oder Menschen, die großartig in Sprachen sind, aber dennoch überhaupt nicht in anderen Bereichen hervorstechen. Deswegen möchten wir in diesem Artikel klarstellen, dass Intelligenztests Ergebnisse der Tests sind, die durchgeführt werden, um die Resultate zu erhalten.

Eine schlechte Bewertung in diesen Tests bedeutet nicht immer einen niedrigen Intelligenzquotienten, manchmal kann es daran liegen, dass die Menschen, an denen die Intelligenztests durchgeführt wurden, in anderen Bereichen hervorstechen, die diese Intelligentests nicht messen. Deswegen muss man betonen, dass diese Tests eine Reihe von bestimmten Aspekten messen, um eine Resolution der Information, in der sich der Intelligenzquotient befinden kann, zu bieten, in Einverständnis mit den positiven Antworten, die vom Individuum bezüglich der Intelligenztests, die durchgeführt wurden, gegeben wurden und nicht in anderen Bereichen, die nicht bewertet wurden.

Im Folgenden werden die Ränge wiedergespiegelt, in die die Bewertungen des Intelligenzquotienten der verschiedenen Intelligenztests eingeteilt werden:

IQ über 130
Sehr hoch (hochbegabt)
IQ zwischen 120 y 129 Hoch
IQ zwischen 110 y 119 Mittelhoch
IQ zwischen 90 y 109 Durchschnittlich
IQ zwischen 80 y 89 Mittelniedrig
IQ zwischen 70 y 79 Niedrig
IQ unter 69 Mangelhaft
IQ zwischen 50 y 69 Leicht mangelhaft
IQ zwischen 35 y 49 Gemäßigt mangelhaft
IQ unter 35 Schwer mangelhaft

Geschichte der Intelligenztests (IQ)

1- Die Intelligenztests von Francis Galton

Die Geschichte der Intelligenztests ist auf Francis Galton zurückzuführen. Er begann, die Beziehung zwischen der Vererbung und der menschlichen Fähigkeit zu erforschen. Ausserdem war er der erste, der Statistiken nutzte, um die menschlichen Eigenschaften und Fähigkeiten zu messen, wo er die umfassende Intelligenz miteinbezog, deswegen ist er als Vater der psychologischen Tests bekannt. Ausgehend von der Annahme, dass die Information, die von den Sinnen empfangen und effizient behandelt wird, die richtige Entwicklung der intellektuellen Fähigkeiten beeinflusst, entwickelte er die Intelligenztest.

Diese ersten Tests waren nicht gültig, aber veranlassten die Entwicklung von neuen Intelligenztests, die als gültig erklärt wurden und noch in der heutigen Zeit verwendet werden.

2- Intelligenztests von Lewis Terman und Alfred Binet.

Terman entwickelte während des Ersten Weltkriegs einen Intelligenztest, um dem Heer dabei zu helfen neue Rekruten auszuwählen. Er entwickelte gemeinsam mit Binet den IQ-Test Satanford-Binet, der Standard-Intelligenztest in den Vereinigten Staaten, der bis zur heutigen Zeit verwendet wird. Binet entwickelte seinerseits einen Test, um die Intelligennz von Kindern im Schulalter zu messen. Seine Tests wurden bis zur Erscheinung des IQ-Tests nicht bekannt, die Grundlage für zukünftige Tests des Intelligenzquotienten.

Der IQ-Test hatte große Auswirkungen auf weltweiter Ebene, dank dieser Autoren, die zu seiner Erschaffung weiter gingen, als man es bisher getan hatte. Im Unterschied zu Galton orientierten sich Binet und seine Partner, zu denen man auch Terman zählt, daran, komplexere intellektuelle Vorgänge wie die Urteilsfähigkeit, das Gedächtnis, das Verständnis und die Logik zu messen, indem sie besonders viel Wert auf die Sprache als wichtigsten kognitiven Entwickler legten, etwas, was man bis zu diesem Moment nicht gemacht hatte.

Die Skalen, die von Binet in Frankreich erschaffen wurden, wurden später durch Terman in den Vereinigten Staaten übersetzt. Dieser Autor übersetzte nicht nur die Sprache, sondern passte die Skala an die amerikanische Kultur an. So verwandelte sich der Intelligenztest Terman-Binet über viele Jahre hinweg in die meistverwendete Skala, um den Intelligenzquotienten bis zum heutigen Tage zu messen.

3- Intelligenztest von David Wechsler

Im Jahre 1930 leistete Wechsler einen wichtigen Beitrag zum Feld der intellektuellen Bewertung. Dieser Autor besaß umfangreiche Kenntnisse im Bezug auf die klinischen Kompetenzen und die Statistik, aufgrund der vorher durchgeführten Studien. Außerdem hatte er eine weitreichende Erfahrung bei der intellektuellen Bewertung, da er auch im Ersten Weltkrieg durch seine Arbeiten mitwirkte. Bei der Arbeit von Wechsler hat das durch Stanford, Binet und anderen bekannten Autoren konzipierte System ein großes Gewicht. Wechsler erschuf eine Reihe von Tests:

  1. Intelligenzskala Wechsler Bellevue (1938).
  2. Skala WAIS (1939).
  3. Intelligenzskala Wechsler Bellevue II (1946).
  4. Skala WISC (für Kinder von 5 bis 15 Jahren) (1949).

Der wichtigste Beitrag, den dieser Autor leistete, war die Möglichkeit, in einem einzigen Instrument die besten Intelligenzmessungen seiner Epoche zu vereinen. Man muss die Wichtigkeit des Intelligenztests WAIS hervorheben. Dieser Intelligenztest ermöglicht es uns, den zitieren Intelligenzquotienten bei der erwachsenen Bevölkerung (zwischen 16 und 64 Jahren) zu messen. Bis zum heutigen Tage ist er zum meistverwendeten Test in der Klinik geworden, dank seiner hohen Verlässlichkeit und Validität.

4- Intelligenztest von Henry Goddard

Ein weiterer bemerkenswerter Autor ist Henry Goddard. Dieser Autor war der Leiter der Schule von New Jersey und verwendete den Intelligenztest von Binet als eine Aufnahmeprüfung, um in die Schule galangen zu können. Für ihn war diese Prüfung von großer Bedeutung, da er glaubte, dass ein Mensch mit niedriger Bewertung seines Intelligenzquotienten unfähig zum Lernen sei. Er trieb diese Einstufung sogar auf die Spitze, indem er die Individuen abhängig vom Ergebnis des Tests als “Trottel” für diejenigen mit einem IQ zwischen 51-70, “Dummkopf” für diejenigen zwischen 16 und 50 und “Idiot” für diejenigen zwischen 0 und 25, einstufte.

Es ist notwendig, die Sichtweise dieses Autors zu erwähnen, um noch einmal hervorzuheben, wie wichtig es ist, dass die Intelligenztests ein Instrument zur Messung von bestimmten Fähigkeiten sind, die in genannten Tests bewertet werden, jedoch nicht alle Fertigkeiten auswerten, die eine Person besitzt. Deswegen sollten seine Resultate immer als eine spezifische Form dieser Bereiche und nicht des Individuums im Ganzen genommen werden.

Einige Intelligenztests

Es wurde bereits in anderen Artikeln von CogniFit über Intelligenztests geschrieben und im Konkreten werden im Artikel “Arten von Intelligenztests” mit Vorsicht alle Intelligenztests mit ihren verschiedenen Maßstäaben und Zwecken überprüft. Deswegen fügen wir in diesem Artikel Intelligentests hinzu, die vorher noch nicht erwähnt wurden, damit ihr als Leser mehr Referenzen zu den zahlreichen Intelligenztests habt. Wir fassen noch einmal kurz die Intelligenztests zusammen, die im zuvor zitierten Artikel erwähnt wurden.

1- Intelligenztest Stanford-Binet

Der Intelligenztest Stanford-Binet ist eine Revision des Tests von Binet-Simon. Er wird hauptsächlich bei Kindern eingesetzt, auch wenn man ihn ebenfalls bei Erwachsenen verwenden kann. Die Dauer schwankt zwischen 30 Minuten bei Kindern und anderthalb Stunden bei Erwachsenen. Dieser Intelligenztest hat eine starke verbale Komponente und ermöglicht es, einen IQ in 4 Bereichen oder Dimensionen zu berechnen.

2- Test WAIS

Die Intelligenzskala Wechsler für Erwachsene ermöglicht es, den IQ zu erhalten und bietet außerdem unabhängig davon den manipulativen IQ und den verbalen IQ. Er besitzt eine Dauer von 90-120 Minuten. Er wird ab dem 16. Lebensjahr angewendet.

3- Test WISCH

Der WISC ist ein weiterer Intelligenztest, der vom selben Autoren wie der vorherige, David Wechsler, entwickelt wurde, als eine Anpassung des WAIS-Test, zur Anwendung bei Kindern. Er ermöglicht es uns, Bewertungen auf 3 Skalen zu erhalten: der Verbalen, der Manipulativen und der Totalen.

4- Kaufman Assessment Battery for Children (K- ABC)

Diese Intelligenzbatterie wurde mit dem Ziel entworfen, die Fähigkeiten von Kindern zwischen zweieinhalb und zwölfeinhalb Jahren zu bewerten. Man muss dort Probleme lösen, die simultane und sequentielle mentale Verarbeitung erfordert. Die Tests können in einer variierbaren Zeit zwischen 35 und 85 Minuten durchgeführt werden.

5- Test von Raven

Der Intelligenztest von Raven verfolgt den Zweck, den Intelligenzquotienten zu messen. Es handelt sich um einen nonverbalen Test, wobei die Person fehlende Stücke einer Reihe von gedruckten Folien beschreiben soll. Er wird bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen angewendet.

6- Tests Woodcock-Johnson III der kognitiven Fähigkeiten (WJ III)

Das Hauptmerkmal des Intelligenztests WJ III ist, dass sie einen weiten Altersrang umfassen, denn man kann sie für alle Altersgruppen ab zwei Jahren verwenden. Der Intelligenztest besteht aus einer Standardbatterie, um 6 Bereiche zu bewerten, und 14 Bereiche in der erweiterten Batterie.

7- Matrizen

Dies ist ein Intelligenztest, der entwortfen wurde, um die allgemeine Intelligenz der gesamten Bevölkerung zu messen (Kinder, Jugendliche und Erwachsene). Es ist ein Induktionstest, der auf nonverbalen Reizen basiert und uns dabei hilft, die fluide Intelligenz und den Gesamtfaktor der Intelligenz (oder g-Faktor). Sein Altersrang geht von 6 bis 74 Jahre. Dieser Test bekommt eine große Bedeutsamkeit, wenn man ihn Nutzern zukommen lässt, die die Sprache nicht beherrschen, Hörprobleme oder allgemeine Kommunikationsprobleme haben. Dies liegt daran, dass der Test sich zusätzlich zu seinem nonverbalen Charakter auf Gesten und Illustrationen stützt. Er kann individuell oder kollektiv angewendet werden und hat eine Dauer von 45 Minuten.

8- Logik-Testbatterie.

Dieser Intelligenztest ermöglicht es, die Fähigkeit zum logischen Denken bei Kindern und Jugendlichen durch das abstrakte, verbale, numerische, praktische, räumliche und mechanische Denken zu bewerten. Er verfügt über insgesamt 3 Ebenen, abhängig vom Alter der Testpersonen in einem Rang von 9 bis 18 Jahren. Die Dauer des Tests wird auf zwischen 45 und 60 Minuten geschätzt.

9- RIAS. Intelligenztest von Reynolds.

Der RIAS ist ein Intelligenztest, der konzipiert wurde, um Zeit beim Intelligenzmessen zu sparen, da er mit einer Dauer von nur 40 Minuten angewendet kann und eine vollständige und verlässliche Information über die Bewertung der Intelligenz und des Gedächtnisses bereitstellt. Außerdem ist der Rang, in dem er angewendet werden kann, sehr groß, da er bei Menschen zwischen 3 und 94 Jahren verwendet werden kann. Er besteht aus sechs Subtests und bieten Information zur allgemeinen Intelligenz, zur verbalen und zur nonverbalen Intelligenz und zum allgemeinen Erinnerungsvermögen.

10- CogniFit: Neuropsychologische Bewertung

Die neuesten Entdeckungen zur Neurodidaktik und dem Gehirn zeigen, dass es unmöglich ist, mit einem Intelligenztest die kognitiven Fähigkeiten einer Person mit einem einzigen Parameter zu messen. Das menschliche Gehirn ist sehr komplex und es gibt Menschen, die eine unglaubliche Planungsfähigkeit haben, aber ein schlechtes Gedächtnis. Andere haben vielleicht ein Talent für Sprachen, verstehen aber nichts von Kunst.

Deswegen solltest du, wenn du deine Gehirnfunktionen professionell und präzise bewerten lassen möchtest, wissenschaftliche Programme wählen. CogniFit ist die führende neurowissenschaftliche Plattform zur Bewertung und Training des Gehirns.

CogniFit ist sehr einfach zu benutzen und richtet sich sowohl an Berufstätige im Bereich Gesundheit oder Forschung, als auch an die Allgemeinbevölkerung. Die Batterie zur kognitiven Bewertung und Rehabilitation verfügt über zahlreiche klinisch validierte Aufgaben, die es ermöglichen, mehr als 20 fundamentale kognitive Fähigkeiten aus dem Bereich Aufmerksamkeit, Planung, Gedächtnis, etc. zu messen.

Jeder dieser Tests ist perfekt definiert, validiert und wurde einer objektiven Kontrolle unterzogen.

Danke fürs Lesen 🙂 Zögere nicht, deine Kommentare zu diesem Artikel zu hinterlassen und alle Fragen zu stellen, die du möchtest, vielen Dank.

 

Quelle: Noemí de la Cruz Belerda, Psychologin bei CogniFit.

Emotionale Intelligenz Test: 24 Fragen zum Messen des emotionalen Intelligenzquotienten

Der Intelligenzquotient spiegelt nur 20% des Arbeitserfolgs der Menschen wieder, die emotionale Intelligenz tut dies jedoch zu 80%“. Dieser Emotionale Intelligenz Test erlaubt dir mithilfe von 24 einfachen Fragen, deine emotionalen Fähigkeiten zu entdecken.

Daniel Goleman, einer der Fachmänner für Emotionen, veröffentlichte 1995 seinen Bestseller namens “Emotionale Intelligenz”. Warum wurde dieses Buch ein Bestseller? Weil es die Faktoren aufdeckte, die bestimmten, dass der Erfolg einer Person nicht so sehr von ihrem Intelligenzquotienten sondern mehr von ihren emotionalen Fähigkeiten abhängt.

Diese Information sorgte für Bewunderung und Aufruhr bei vielen und zog die gegenwärtigen Grundlagen des Bildungssystems in Zweifel, ein System, dass auf dem Intelligenzquotienten basiert, der die emotionale Intelligenz nicht berücksichtigt. Würdest du gerne deine emotionale Intelligenz messen? Dieser Emotionale Intelligenz Test kann dir dabei helfen, deinen Erfolg bei der Arbeit vorauszusagen 😉

Emotionale Intelligenz Test. Fragen zum Messen deines emotionalen Intelligenzquotienten.

Emotionale Intelligenz Test

Im Folgenden zeige ich euch einen Test, damit ihr eure emotionale Intelligenz kennenlernt und, wenn ihr wollt, könnt ihr ihn auch dazu nutzen, um mehr über die emotionale Intelligenz eurer Familienmitglieder und Freunde herauszufinden.

Der emotionale Intelligenz Test misst drei Schlüssel-Dimensionen:

  1. Aufmerksamkeit: Ich kann meine Gefühle wahrnehmen und angemessen ausdrücken
  2. Klarheit: Ich verstehe meine Zustände gut
  3. Ausgleich: Ich kann meine emotionalen Zustände gut regulieren

Emotionale Intelligenz Test: 24 Fragen zur Auswertung deiner emotionalen Intelligenz

Zunächst solltet ihr die folgenden Aussagen über eure Emotionen und Gefühle lesen und den Grad der Zustimmung oder Ablehnung im Bezug auf dieselbigen angeben.

1

2 3 4 5
Gar nicht einverstanden Etwas einverstanden Ziemlich einverstanden Sehr einverstanden

Komplett einverstanden

Vergesst nicht, dass es keine richtigen oder falschen Antworten gibt, markiert die, die sich euren Vorlieben am besten anpasst und verbringt nicht zu viel Zeit mit jeder einzelnen!

1. Ich richte viel Aufmerksamkeit auf meine Gefühle. 1 2 3 4 5
2. Ich kümmere mich normalerweise darum, was ich fühle. 1 2 3 4 5
3. Normalerweise widme ich den Gedanken an meine Emotionen Zeit. 1 2 3 4 5
4. Ich denke, es lohnt sich, auf meine Emotionen zu achten. 1 2 3 4 5
5. Ich lasse meine Gefühle meine Gedanken beeinflussen. 1 2 3 4 5
6. Ich denke ständig an meinen Gefühlszustand. 1 2 3 4 5
7. Ich denke oft an meine Gefühle. 1 2 3 4 5
8. Ich achte sehr darauf, wie ich mich fühle. 1 2 3 4 5
9. Meine Gefühle sind mir klar. 1 2 3 4 5
10. Ich kann meine Gefühle häufig definieren. 1 2 3 4 5
11. Ich weiss fast immer, wie ich mich fühle. 1 2 3 4 5
12. Normalerweise kenne ich meine Gefühle gegenüber Personen. 1 2 3 4 5
13. Oft bemerke ich meine Gefühle in unterschiedlichen Situationen. 1 2 3 4 5
14. Ich kann immer sagen, wie ich mich fühle. 1 2 3 4 5
15. Manchmal kann ich sagen, was meine Emotionen sind. 1 2 3 4 5
16. Ich erreiche es manchmal, meine Gefühle zu verstehen. 1 2 3 4 5
17. Obwohl ich mich manchmal traurig fühle, habe ich normalerweise eine positive Sichtweise. 1 2 3 4 5
18. Obwohl ich mich schlecht fühle, versuche ich an schöne Dinge zu denken. 1 2 3 4 5
19. Wenn ich traurig bin, denke ich an alle Vergügen im Leben. 1 2 3 4 5
20. Ich versuche positiv zu denken, obwohl ich mich schlecht fühle. 1 2 3 4 5
21. Wenn ich zu sehr über Dinge nachdenke und sie verkompliziere, versuche ich mich zu beruhigen. 1 2 3 4 5
22. Ich mache mir Sorgen darüber, guter Stimmung zu bleiben. 1 2 3 4 5
23. Ich habe viel Energie, wenn ich mich glücklich fühle. 1 2 3 4 5
24. Wenn ich verärgert bin, versuche ich, meine Stimmung zu ändern. 1 2 3 4 5

Sobald ihr den Fragebogen ausgefüllt habt, kommt der Moment, indem ihr ihn auswerten müsst, um eure Punktzahl im Test zur emotionalen Intelligenz herauszufinden.

Bereiten wir uns auf die Auswertung des Emotionalen Intelligenz Tests vor!

Um auszuwerten und eine Punktzahl in den drei Faktoren der emotionales Intelligenz zu erlangen, müsst ihr die Punkte 1 bis 8 addieren, um die Punktzahl vom Faktor emotionale Aufmerksamkeit zu erlangen, die Punkte von 9 bis 16 für den Faktor emotionale Klarheit und die Punkte von 17 bis 24 für den Faktor Ausgleich der Emotionen.

Danach solltet ihr eure Punktzahl in den Tabellen, die ich euch zeige, nachschauen und dabei beachten, dass ihr auf die Punktzahlen auf der linken Seite schaut, wenn ihr männlich seid und auf die auf der rechten Seite, wenn ihr weiblich seid.

Aufmerksamkeit
Punktzahlen Männer Punktzahlen Frauen
Sollte seine Aufmerksamkeit verbessern: Ist zu wenig aufmerksam < 21 Sollte ihre Aufmerksamkeit verbessern: Ist zu wenig aufmerksam < 24
Angemessene Aufmerksamkeit 22 bis 32 Angemessene Aufmerksamkeit 25 bis 35
Sollte seine Aufmerksamkeit verbessern: Ist zu aufmerksam > 33 Sollte ihre Aufmerksamkeit verbessern: Ist zu aufmerksam > 36
Klarheit
Punktzahlen Männer Punktzahlen Frauen
Sollte seine Klarheit verbessern < 25 Sollte ihre Klarheit verbessern < 23
Angemessene Klarheit 26 bis 35 Angemessene Klarheit 24 bis 34
Exzellente Klarheit > 36 Exzellente Klarheit > 35
Ausgleich
Punktzahlen Männer Punktzahlen Frauen
Sollte seinen Ausgleich verbessern < 23 Sollte ihren Ausgleich verbessern < 23
Angemessener Ausgleich 24 a 35 Angemessener Ausgleich 24 a 34
Exzellenter Ausgleich > 36 Exzellenter Ausgleich > 35

Kann man emotionale Intelligenz entwickeln?

Unabhängig von der erhaltenen Punktzahl ist die gute Nachricht, dass sich die emotionale Intelligenz entwickeln lässt und wir im Laufe unseres Lebens an ihr arbeiten können.

Vorteile der emotionalen Intelligenz

Durch zahlreiche Studien hat man herausgefunden, dass die Vorteile der emotionalen Intelligenz sich nicht nur auf den Arbeitsbereich beschränken, sondern sich auf eine Menge an Bereiche verteilen.

Die Forscher haben herausgefunden, dass Personen mit hohen Punktzahlen bei der emotionalen Intelligenz folgende Merkmale aufweisen:

 

  1. Höhere akademische Leistungen
  2. Bessere Familien- und Liebesbeziehungen
  3. Bessere soziale Beziehungen
  4. Niedrigere Nervositäts- und Stresslevel
  5. Niedrigere Depressionslevel
  6. Eine geringere Wahrscheinlichkeit für Drogenkonsum
  7. Eine geringere Wahrscheinlichkeit für zwischenmenschliche Konflikte

 

Einige Referenzen zur Benutzung der Skala: Carranque, G.A., Fernández-Berrocal, P., Baena, E., Bazán, R., Cárdenas, B., Herraiz, R., y Velasco, B. (2004). Extremera, N. y Fernández-Berrocal, P. (2002). Relation of perceived emotional intelligence and healthrelated quality of life in middle-aged women. Psychological Reports, 91, 47-59. Extremera, N., Fernández-Berrocal, P., y Durán, A. (2003). Extremera, N., y Fernández-Berrocal, P. (2003). La inteligencia emocional en el contexto educativo: hallazgos científicos de sus efectos en el aula. Revista de Educación, 332, 97-116. Inteligencia emocional y depresión. Encuentros en Psicología Social, 1, 251-254. Fernández-Berrocal, P., Extremera, N. y Ramos, N. (2004). Validity and reliability of the Spanish modified version of the Trait Meta-Mood Scale. Psychological Reports, 94, 751-755. 

 

Quelle: Beatriz Marques, Psychologin bei CogniFit.

10 Strategien, um alles schneller zu lernen – So funktioniert dein Gehirn!

Schneller lernen – Meine Absicht ist, dass du dein Gehirn ein bisschen besser kennenlernst, weißt was es kann und wie es funktioniert, damit es einfacher wird, die Dinge schneller und mit weniger Anstrengung zu lernen. Schöpfe dein gesamtes Potenzial in Lernsituationen aus!

Alles schneller lernen

1. Schneller lernen: Mach einen guten Plan

Viele Menschen unterschätzen die Bedeutung der Planung, manchmal aus Zeitgründen oder weil die Aufgabe nicht sehr komplex ist. Die wichtigste Strategie, um die Dinge schneller und effizienter zu lernen, ist diese Anfangsphase: Die Planung. Wenn du deine Arbeit gut organisieren kannst, dir Prioritäten setzt und den Aufwand, den du für jede Aufgabe brauchst, gut einschätzt, wirst du eine höhere Leistung erbringen und Probleme besser lösen. Es ist normal, dass es dir am Anfang etwas schwerer fällt, angemessen zu planen, aber verzweifle nicht, diese kognitive Fähigkeit verbessert sich durch die Übung.

Wie kann ich schneller lernen?
1.- Sammle alle notwendigen Daten, untersuche und bereite alle Materialien vor, von denen du denkst, dass du sie brauchen wirst. Es ist wichtig, dass du diese Aufgabe erledigst, bevor du zur Tat schreitest. Es wird dir helfen mit Kriterien zu planen, wenn du die gesamte Information zusammenstellst.
2.- Eine schriftliche Prüfung ist nicht dasselbe wie ein Test: Wähle deine Ziele aus.
3.- Brainstorming. Suche unterschiedliche Wege, die dich zu deinem Ziel führen können.
4.- Berücksichtige die Stundenanzahl, die du zur Verfügung hast, die Fristen, mögliche Zwischenfälle, die Art Material … und erarbeite einen Studienplan.
5.- Setze dir Zwischenschritte und Tagesziele, um “Phasen zu verbrennen”.

2. Schneller lernen: Benutze eine Lernmethode, um schneller zu lernen

Es ist empfehlenswert, einem Schema oder Plan zu folgen, es gibt verschiedene Techniken zum Studieren und Auswendiglernen. Eine der Methoden, mit denen die besten Ergebnisse erzielt werden, ist der Klassiker PQRST (Initialen aus dem Englischen, die voraussehen, sich fragen, lesen, zusammenfassen und überprüfen bedeuten). Diese Strategie liefert gute Ergebnisse, sowohl bei normalen Lernern als auch bei Personen mit Lernschwierigkeiten wie Betroffene der Legasthenie, ADHS etc. ergeben.

Welche Methode kann mir dabei helfen, schneller zu lernen?
Die klassische PQRST-Methode besteht aus 5 Schritten:
1.- Suche die Grundidee des zu lernenden Textes oder Themas, zum Beispiel anhand einer Zusammenfassung oder einer Einleitung zum Thema, lies Informationen über den Autoren …
2.- Generiere Fragen darüber, was du von der Lektüre erwartest, bevor du beginnst.
3.- Lies den Text einmal, schau dir Tutorials an, etc. und versuch auf die Zielfragen zu antworten.
4.- Schreib eine Zusammenfassung mit den Hauptideen.
5.- Geh das gelernte Material noch einmal durch, um deine Erinnerung abzusichern.

3. Schneller lernen: Die Neugierde aktiviert dein Gehirn

Warum können wir uns ohne Mühe an eine ganze Menge Daten erinnern, wenn uns eine Geschichte erzählt wird, wir einen Film sehen oder einen interessanten Roman lesen? Die Antwort ist ganz einfach: Die Neugierde, die gemeinsam mit der Emotion der Schlüssel zum Lernen ist.

Dieser in Neuron veröffentlichte Artikel sagt aus, dass die Erwartung, die ein Thema in uns hervorruft, unser Gehirn so aktiviert, dass wir jede Art von Information lernen und behalten können. Neugierig auf etwas zu sein aktiviert das Belohnungssystem unseres Gehirns, indem Dopamin freigesetzt wird, eine Substanz, die mit den Vergnügungssystemen zusammenhängt.

Ohne Zweifel sind unsere “Kleinsten” die wissbegierigsten und neugierigsten Wesen, die wir kennen.

Wie schneller lernen? 

Stell dir vor, du bist ein kleines Kind voller Neugierde darauf, alles zu lernen und aufzusaugen. Frag dich leidenschaftlich darüber aus, was du lernen wirst. Was ist das? Was weißt du vom Thema? Was glaubst du, wirst du lernen? Wie kannst du das im wirklichen Leben anwenden? Wie schwierig wird es sein? Wem kannst du es erzählen? Wie hängt es mit anderen Dingen zusammen, die du lernst? …

4. Schneller Lernen: Achtsamkeit, Aufmerksamkeit

Die Achtsamkeitsübung oder volles Bewusstsein steigert die Funktion der höheren kognitiven Prozesse. Diese Technik beinhaltet zahlreiche Übungen wie die Körperreise, im gegenwärtigen Moment leben, die Nervosität zu kontrollieren und die Emotionen zu regulieren, oder die Konzentration auf die Atmung.

Wie integriert man die Achtsamkeitsübung in den Lernprozess?

 

Zum Beispiel kannst du versuchen die Atmung (Einatmung-Ausatmung) mit der Augenbewegung (Sakkaden, Sprünge) während des Lesens zu synchronisieren, um während der Aufgabe präsent zu bleiben.

5. Schneller Lernen: Besser mehrere Strategien anwenden als nur eine

Die Strategien sind Aktivitäten, die dazu dienen, die Leistung zu verbessern und Kontrolle über die Aufgabe verleihen. Die Verwendung von Lernstrategien ist ein Faktor, der direkt auf die Entwicklung des Gedächtnisses Einfluss nimmt.

Welche Arten von Strategien kann ich anwenden, um schneller zu lernen?
1. Die assoziativen Strategien sind die einfachsten. Ihr Ziel ist das Überholen des Materials mithilfe von Wiederholung: noch einmal durchgehen, unterstreichen, laut wiederholen, etc.
2. Die organisatorischen Strategien ermöglichen es, das zu studierende Material nach seiner Bedeutung zu gruppieren (“chunks” von Information). Die wichtigsten sind die Kategorien und Konzeptkarten.
3. Die Ausarbeitungsstrategien benötigen ein höheres Textverständnis deinerseits: Schemata, Zusammenfassungen, Verwendung von Schlüsselwörtern …
4. Die meta-kognitiven Strategien Planung, Monitorisierung, Bewertung und Überprüfung dienen dazu, Kontrolle und Bewusstsein über den Lernprozess zu bekommen.

6. Schneller Lernen: Verteiltes Lernen besser als durchgehendes

Egal, ob du zwei, vier oder acht Stunden am Tag lernst, die Zeiteinteilung und das Lernmaterial sind ein Schlüsselfaktor.

Wie kann ich schneller und effizienter lernen?
Zum Beispiel, das intensive Lernen desselben Themas für 5 Stunden ist schlechter als die die Wiederholung mit Zeitabständen für eine Stunde am Tag an 5 Tagen.

7. Schneller Lernen: Pausen sind heilig

Die Untersuchungen zur Aufmerksamkeit in der Psychologie zeigen, dass die Fähigkeit, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, nach 20/25 Minuten abnimmt. Trink Wasser in deinen Pausen, ein hydratisiertes Gehirn ist unabdingbar, um konzentriert und aufmerksam zu bleiben.

Wie kann ich schneller lernen?
Diese Lernmethode, die auf der Pause basiert, wurde vom Neuropsychologen Frencesco Cirillo erschaffen. Cirillo benutzte eine Küchenuhr (mit Tomatenform), um Studienzeiten von 20 Minuten, gefolgt von einer kurzen Pause, abzumessen. In jeder Pause macht der Student etwas Stärkendes, wie sprechen, essen, E-Mails abrufen … und kehrt dann wieder zum Studieren zurück.

8. Schneller Lernen: Positive Emotion, positive Erfahrung

Die Emotionen sind der Schlüssel beim Lernen. Ein positiver emotionaler Zustand verbessert die Leistung des Gedächtnisses und erleichtert das Lernen.

Wie kann ich schneller durch positive Emotionen lernen?
Versuche, eine negative Haltung zur Lernmaterie zu vermeiden, auch wenn sie sehr umfangreich oder schwierig ist. Fühl dich gut mit dir selbst und mit dem, was du tust. Du wirst sehen, wie eine positive emotionale Aktivierung, gemäßigt, dem Lernen zugute kommt.

9. Schneller Lernen: Benutze jedes Mal Selbstbelohnungen, wenn du ein Ziel erreichst

Belohnungen sorgen dafür, dass wir die ausgeführte Tätigkeit als angenehmer empfinden.

Wie kann ich eine Selbstbelohnung anwenden, um schneller zu lernen? 

Sie werden direkt im Anschluss an die Aufgabe angewendet. Die Belohnung kann verbal oder körperlich sein: Von ein paar Worten der Beglückwünschung zur erfüllten Aufgabe bis zu einer Belohnung wie ein Eis, oder eine Kleinigkeit zu essen (es ist empfehlenswert, Nahrungsmittel zu wählen, die dir helfen, dein Gehirn zu schonen), oder einen Freund/eine Freundin anzurufen …

10. Schneller Lernen: Hab Vertrauen darin, was du tust – Du wirst es schaffen!

Du musst aufhören, negativ zu denken. Stell dir dein Ziel vor, wenn du eine schwierige Aufgabe bearbeitest, dir selbst zu vertrauen ist wichtig, um das zu erreichen, was du dir vornimmst.

Wie kann dir das Selbstvertrauen dabei helfen, schneller zu lernen?
In meiner Etappe als Student habe ich ein Jahr über ein Mantra wiederholt, um mich zu ermutigen und zu konzentrieren: “Vertrau dir, sei glücklich”. Ich habe das in alles Formen und Sinnen wiederholt, gesprochen oder gesungen: “Vertrau”, “Vertrau dir”, “Dir, vertrau”, “sei glücklich”, “dir, dir, dir, vertrau” … Du siehst in etwa, wie das funktioniert, oder?

Die kognitiven Prozesse können durch Training beschleunigt oder verbessert werden. Heutzutage existieren verschiedene neurowissenschaftliche Werkzeuge, die dir dabei helfen können, deine kognitiven Funktionen auf präzise Weise zu messen und verbessern. Wenn du dieses Feld genauer ergründen möchtest und deine kognitiven Prozesse auf professionelle Art trainieren möchtest, kannst du dich bei CogniFit, dem führenden Programm für kognitive Bewertung und Stimulierung, informieren. Dies ist nicht irgendein Gehirntraining, es ist ein Instrument, dass durch die wissenschaftliche Gemeinde, Schulen, Universitäten und diversen Bevölkerkungsgruppen weltweit validiert und verwendet wird. CogniFit passt sich an deine individuellen Lernbedürfnisse an.

Viel Glück beim Lernen!

 

Deutsche Übersetzung des spanischen Originalartikels.

Quelle: Pablo García Bartolomé, Psychologe bei CogniFit.

 

Schwierige Entscheidungen treffen: 7 Schritte, um deine Ziele zu erreichen

 Schwierige Entscheidungen treffen: Wie lernt man das? Intelligente Entscheidungen in schwierigen Momenten zu treffen ist für gewöhnlich eine ziemliche Herausforderung. Bist du schon einmal wie gelähmt gewesen ohne zu wissen, wie du reagieren sollst? Oder hast du eine Entscheidung getroffen, die dich dem Ziel, das du erreichen willst, nicht näherbringt?

Die Entscheidungsfähigkeit ist eine kognitive Fähigkeit, die man trainieren kann: In diesem Artikel wirst du die Werkzeuge, Strategien und Mittel kennenlernen, die dir helfen, in schwierigen Momenten schneller, intelligenter und effizienter zu reagieren. Das zu bekommen, was du willst, ist einfacher, wenn du die richtigen Entscheidungen zu treffen weißt!

Es gibt viele Arten von Entscheidungen. Uns Erwachsenen begegnen von morgens bis abends Tausende von alltäglichen Entscheidungen. Lerne zu erkennen, welche Entscheidungen grössere Auswirkungen haben und daraufhin zu handeln.

Das Problemlösetraining, das wir sehen werden, wird es dir ermöglichen, deine Entscheidungsfähigkeiten zu verbessern und besser mit den anstrengenden Situationen deines Alltags umzugehen. Jede Entscheidung, die du triffst, ist mit neuen Ereignissen verknüpft. Lerne, bessere Entscheidungen zu treffen!

Wie man lernt, bessere Entscheidungen in schwierigen Momenten zu treffen

Die Entscheidungsfindung ist eine Konstante in unseren Leben. Eine Entscheidung führt uns zur nächsten, und bei vielen Gelegenheiten sind es Anekdoten unseres Alltags: Wann stehen wir am Sonntag auf, nehmen wir einen Regenschirm, wenn wir Wolken am Himmel sehen, nehmen wir die Treppen oder den Aufzug … A priori handelt es sich nicht um Entscheidungen, die wir als schwierig betrachten können. Aber, ohne die kleinen Alltagsentscheidungen zu unterschätzen, gibt es eine ausgewählte Gruppe an Entscheidungen, die mittel- und langfristig eine große Bedeutung in unseren Leben haben werden. Deswegen erfordert das Lernen zu entscheiden, was in diesen schwierigeren Situationen gut für uns ist, den Gebrauch des rationalen und logischen Denkens.

Zum Beispiel, sich für das Fitnessstudio anmelden, sich für die Universität einzuschreiben, eine Arbeit in einer anderen Stadt Hunderte von Kilometern von der Heimat anzunehmen und den Namen eines Sohns oder einer Tochter zu entscheiden sind die Art Entscheidungen, die eine grössere Anstrengung und Zeit zum Nachdenken von uns fordern.

In der Psychologie wird der Entscheidungsfindungprozess als ein übergeordneter kognitiver Prozess bezeichnet, das heißt, er stützt sich auf andere psychologische Prozesse wie die Aufmerksamkeit, das Arbeitsgedächtnis, die Verarbeitungsfähigkeit und -geschwindigkeit, die Sprache, das deduktive Denken, die Planung, die Überwachung, die Kreativität … Wie du siehst, ist es etwas Komplexes für unser Gehirn, eine intelligente und rationale Entscheidung zu treffen. Aber dank der Gehirnplastizität und unserer Lernfähigkeit können wir die Gehirnfunktionen und kognitiven Prozesse verbessern und neue Strategien für das Gehirn erlernen, die uns helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, seine kognitiven Fähigkeiten zu trainieren und zu verbessern, um den Alltagsproblemen und -entscheidungen möglichst adaptiv entgegenzutreten. Lerne die Strategien zur Problemlösung kennen!

Das Problemlösetraining lehrt uns aus einer kognitiven Verhaltenperspektive, unseren Alltagskonflikten die Stirn zu bieten. Die Person greift aktiv in den Prozess ein, der lange vorher von ihrer Motivation aus beginnt, um verschiedenen Situationen (Neuheit, Risiko, Ungewissheit) entgegenzutreten.

Wie man bessere Entscheidungen trifft

Schwierige Entscheidungen treffen: 7 einfache Schritte, um es zu lernen


1. Die zu treffende Entscheidung identifizieren. 2. Ein Ziel festlegen. 3. Positive Orientierung zum Problem. 4. Relevante Information zusammenstellen. 5. Alternativen generieren. 6. Auswertung der Alternativen. 7. Entscheidung treffen.

Diese Strategie, hier zusammengefallst in 7 einfachen Schritten, wird dir dabei helfen, den Weg des rationalen Denkens zu aktivieren. Das rationale Denken wird es dir ermöglichen, effektiver wichtige Entscheidungen zu treffen.

Jeder Mensch ist anders. Der Gedanke des Problemlösetrainings ist, dass du deine eigene Strategie personalisierst. Du kannst diesen Prozess mit mehr oder weniger Schritten erledigen, bis du ihn von selbst benutzt, wenn du ihn brauchst. Beachte, dass die Umgebung und die Situationen, in denen du dich mit der Entscheidungsfindung auseinandersetzen musst, komplex und wechselhaft sein werden. Deswegen ist dies keine unfehlbare Formel, die dir die Antwort auf dein Problem gibt. Es ist ein Aktions-Schema.

1. Schwierige Entscheidungen treffen: Was ist die Entscheidung, der du gegenüberstehst?

Das Problem definieren. Dieser erste Schritt kommt dir vielleicht offensichtlich vor, man sollte denken, dass wir schon vor dem Problem stehen und wissen, worum es sich handelt. Jedoch hat das Bewusstwerden des Problems zwei Vorteile: Einerseits ermöglicht es dir, dich der konkreten Situation zu nähern und dich in den gegenwärtigen Moment zu platzieren, und andererseits wird es dir die Türen für den Beginn des Entscheidungsfindungsprozesses öffnen, das heißt, es wird als “Auslöser” für die restlichen Schritte in einer Abfolge miteinander verknüpfter Handlungen dienen. 

2. Schwierige Entscheidungen treffen: Bei dieser Entscheidung, was wird dein Ziel sein?

Denk an deine kurz-, mittel- und langfristigen Interessen. Beispielsweise bei einer kleinen Beschwerde in einem Zahn. Welche Elemente könnte es auf kurze Sicht haben nicht zum Zahnarzt zu gehen? Besorgnis, Verfrühung des Schmerzes, Angst, Nachlässigkeit, Vermeidung, Sparen … Wenn wir die Situation auf lange Sicht hin beurteilen, sehen wir, dass eine Verschiebung des Zahnarztbesuches grössere Komplikationen in der Zukunft bedeuten kann: Eine Vergrösserung der Beschwerden, längere Dauer und höhere Intensität der ärztlichen Behandlung und höhere Kosten. Wir sehen, dass es manchmal keiner tiefen und gründlichen Analyse oder einer hohen intellektuellen Fähigkeit bedarf, es handelt sich einfach darum, die Perspektiven zu erweitern.

3. Schwierige Entscheidungen treffen: Hast du eine positive Sicht auf die Entscheidung, die du fällen musst?

Tatsächlich ist es sehr wichtig, eine positive Haltung zu haben. Aber das bedeutet nicht, dass man alles durch die rosa Brille sehen muss. Die Menschen mit einer positiven Einstellung zur Entscheidungsfindung glauben an ihre Fähigkeiten und finden in jeder Lebenssituation eine neue Gelegenheit zu lernen.

4. Schwierige Entscheidungen treffen: Hast du wichtige Information zur Lösung des Problems gesucht?

Um sich zu versichern, dass die Information, die du beurteilst, wirklich relevant ist, ist es empfehlenswert:

  • Sich auf die objektiven Tatsachen zu konzentrieren und nur auf die Tatsachen.
  • Zu vermeiden Interpretationen subjektiver Art und Urteile mit starker emotionaler Ladung miteinzubeziehen.
  • Mögliche kognitive Filterungen zu vermeiden.

Der “Bestätigungsfilter” ist die Tendenz, nur Personen um Rat zu fragen, die uns nahestehen und unsere Meinungen teilen und unterstützen. Stell dir vor, du suchst neue Sichtweisen, um zu entscheiden, ob du in deiner Partnerschaft einen Schritt weitergehst und fragst eine Freundin, mit der du sehr ähnliche Lebensansichten teilst. Glaubst du, du wirst eine erweiterte Sicht auf das, was gerade geschieht, bekommen?

Ein anderer kognitiver Filter ist “resistente Überzeugungen” beizubehalten, das sind Meinungen, die auf vorherigen Erfahrungen basieren, ohne die aktuelle Situation zu berücksichtigen. Zum Beispiel habe ich eine erwachsene Person kennengelernt, die gefragt wurde: Was macht dein Vater? Und sie sagte: Mein Vater ist Bankkaufmann. Die Wahrheit war, dass ihr Vater, nachdem er 30 Jahre in einer Bank gearbeitet hatte, nun seit zwei Jahren in Rente war und schon in einer anderen Lebensphase war.

5. Schwierige Entscheidungen treffen: Wärst du dazu fähig, an mehrere mögliche Ausgänge zu denken, um dieselbe Situation zu lösen?

  • Steigere die Kreativität. Es geht darum, Optionen oder Alternativen zur gegenwärtigen Situation zu schaffen, so vielfältige wie möglich. Am Anfang ist es egal, ob sie gelten, verrückt oder perfekt sind. Hast du es mal mit Brainstorming versucht?
  • Noch ist nicht der Moment gekommen, dass rationale oder deduktive Denken zu benutzen, also keine Idee verurteilen oder ausschliessen, so unsinnig oder absurd sie dir auch erscheint. Es ist mögliche, dass einige Elemente der Idee nützlich für das spätere Finden Lösung sind.
  • Unterschiedliche Sichtpunkte annehmen. Dazu kannst du auf das laterale oder divergente Denken zurückgreifen.

6. Schwierige Entscheidungen treffen: Wie die beste Option wählen?

Jeder Mensch ist unterschiedlich, aber das weisst du ja schon! In der Auswahl einer der möglichen Optionen fliessen persönliche und sozio-kulturelle Faktoren ein. Allgemein gesagt, enthält die Beurteilung jeder Alternative:

  • Die Wahrscheinlichkeit, dass das Charakteristikum, die wir überdenken, letztendlich erfüllt wird. Ich zeige dir ein Beispiel. Stell dir vor, dass du entscheidest, einen neuen Job anzunehmen, weil die persönlichen Wachstumsmöglichkeiten, die dir die neue Firma bietet, grösser sind, als die aktuellen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich in einigen Jahren dein berufliches Profil verbessert hat und sich deine Erwartungen erfüllt haben?
  • Die Folgen nach globalen Kosten-Nutzen-Faktoren auswerten. Es handelt sich um einen sehr gründlichen Prozess, der auf der Maximisierung basiert, das heisst, die Option zu wählen, die die höchste Punktzahl in allen vergleichbaren Charakteristika hat. Jedoch ist es für eine Person unwahrscheinlich, dies zu tun. Im wirklichen Leben benutzen wir in grösserem Ausmass ein Zufriedenheitskriterium und schliessen in den Bewertungsprozess nur eine Charakteristika ein, zum Beispiel die, die und erwünschter oder zugänglicher erscheinen.

Andere Kriterien, die wir nutzen, sind die Befriedigung, das Risiko und der Zweck.

Hier ein kurzes Video von etwa 15 Minuten, wo uns die Philosophin Ruth Chang auf eine ganz einfache Weise eine scharfsinnige Weise zeigt, mit unseren Entscheidungen im Leben umzugehen. Im Grunde genommen: “Du bist, was du entscheidest”.

7. Schwierige Entscheidungen treffen: Hast du schon eine Entscheidung getroffen?

Okay! Einmal an diesem Punkt angekommen, musst du dich entscheiden. Entscheide dich für die Option, die du für die Sinnvollste hältst. Denk daran, was wir vorher erwähnt haben: Entscheidungen hängen von der Person und dem Moment, in dem sie getroffen werden, ab. Es ist möglich, dass du in einigen Jahren die Dinge mit anderen Augen betrachtest, von einem anderen Zeitpunkt und einer anderen Perspektive aus. Aber quäl dich nicht deswegen. Fall nicht in eine Blockade oder ins Vermeiden.

Bevor du “zur Tat schreitest”, führe einen Monitorisierungs- oder Prüfungsprozess der gewählten Option mithilfe von Fragen durch, in folgendem Stil: Ist die Option eine Antwort auf meine Bedürfnisse? Ist sie an meine Interessen oder Ziele angepasst? Stehen mir die nötigen Mittel zur Verfügung? 

Es ist an der Zeit, zur Tat zu schreiten: Wie führe ich die Entscheidung aus, die ich getroffen habe?

Erstelle einen guten Plan mit den Schritten und Zeiten, die dazu nötig sind, die getroffene Entscheidung auszuführen. Es gibt keine Regel dafür. Der Plan sollte persönlich und an die Situation angepasst sein.

Als letztes empfehle ich dir einige Monitorisierungstechniken. Es ist sinnvoll, sensibel für den Prozess in allen Phasen, speziell in der Durchführung, zu sein:

  • Beobachte dein eigenes Verhalten. Überwache, was du machst und wie du es machst. Es ist wichtig, die Konzentration beizubehalten.
  • Plane Selbstbeurteilungen. Vergleiche in jeder Phase, ob die Ergebnisse mit dem übereinstimmen, was du vorhergesehen hast. Sollte das nicht so sein, überarbeite den Plan noch einmal.
  • Liebe dich ein bisschen. Gib dir Belohnungen, wenn die Ergebnisse die erwarteten sind. Manchmal ist eine direkte verbale Belohnung genug. Sehr gut gemacht! Dies kann auch als eine Vorwegnahme einer späteren Belohnung angewendet werden, sehr gut gemacht, du verdienst dir ein kaltes Bier! Oder sonst, wie könnte man eine Entscheidung besser feiern … mit der nächsten Entscheidung!
Lernen, schwierige Entscheidungen zu treffen: Selbstbelohnungen

Dies wäre eine grobe Annäherung an die Entscheidungsfindung von einer kognitiven Verhaltenssichtweise her. Zu lernen, Entscheidungen zu treffen, gute Entscheidungen in schwierigen Momenten, ist möglich. Was? Das hat kaum Ähnlichkeit damit, wie du Entscheidungen triffst? Mach dir keine Sorgen. Sicherlich machst du es sehr ähnlich, obwohl du es nicht merkst, oder vielleicht folgst du auch nicht so einem mechanischen Prozess. Das Ziel des Problemlösetrainings ist genau, dass der/die Betroffene den Prozess automatisiert und Entscheidungen offenbar spontan trifft.

Wenn wir ehrlich sind, haben wir Menschen nicht immer Zeit und Lust, uns so rational und programmiert zu verhalten. Also benutzen wir gelegentlich etwas, was sich Heuristiken nennt. Eine Art “Abkürzung” oder “Intuition”, mit der wir geistige Energie sparen. Uns außerdem ist das Logischste nicht immer das Passendste in diesem Moment oder das, wofür wir uns letztendlich entscheiden. Warum verhalten wir uns so? Um mehr darüber herauszufinden, wie wir Entscheidungen treffen und wie wir uns verhalten, werden wir über die Rolle der Emotionen in der Entscheidungsfindung in einem folgenden Post sprechen …

Referenzeb: González Labra (2012). Psicología del Pensamiento. Ruiz, Díaz, y Villalobos (2012). Manual de Técnicas de Intervención Cognitivo Conductuales.

Quelle: Pablo García Bartolomé, Psychologe bei CogniFit.

Gehirngymnastik: 17 Aktivitäten, die dir helfen, dein Gehirn länger gesund zu halten

Gehirngymnastik für ein gesundes Gehirn. Seit einigen Jahren beginnen wir uns darüber bewusst zu werden, wie wichtig es ist, unseren Körper zu bewegen. Heute wissen wir, dass wir, um ein erfülltes Leben geniessen zu können, auch in guter geistiger Form sein müssen. Entdecke in diesem Artikel 16 Gehirnübungen, die dir helfen werden, deine Gehirngesundheit zu verbessern.

Die Lebenserwartung ist gestiegen und, je älter wir werden, desto mehr baut das menschliche Gehirn ab. Einige gute Angewohnheiten können den Prozess der kognitiven Alterung verlangsamen und dabei helfen, unser Gehirn in Form zuhalten. In diesem Artikel schlagen wir dir verschiedene Strategien der Gehirngymnastik vor, die es dir ermöglichen, neue neuronale Verbindungen zu entwickeln und deine kognitiven Reserven zu stärken. Unsere Handlungen und unser Lebensstil spielen eine entscheidende Rolle dabei, wie unser Hirn sich körperlich verändert. Mach bei der Gehirngymnastik mit!

Ist es wirklich möglich, eine konkrete Fähigkeit zu verbessern, indem wir unser Gehirn mit einem Gehirngymnastik-Programm trainieren? Manchmal fragen wir uns, ob wir dazu fähig sein könnten, unser Gedächtnis, unsere Planungsfähigkeit, unsere räumliche Orientierung, Verarbeitungsgeschwindigkeit, unsere Urteilsfähigkeit oder unsere Kreativität zu verbssern, indem wir unser Gehirn trainieren und einige Gehirngymnastik-Routinen durchführen … Obwohl es kein Zauberrezept gibt, um den kognitiven Verschleiss anzuhalten, kannst du schon mit verschiedenen Übungen zur Aktivierung deiner Gehirnplastizität beginnen und deine kognitive Reserve verbessern. Verschiedene Studien haben bewiesen, dass der kognitive Verschleiss, der sich von Natur aus mit dem Alter ergibt, ausgeglichen werden kann, wenn wir unser Gehirn im Laufe unseres Lebens in Form halten (dies ist als funktionell ausgleichende Plastizität bekannt).

Nimm dein Gehirn erst und mach die Gehirgymnastikübungen, die wir dir weiter unten vorschlagen. Du wirst sehen, was passiert!

Gehirngymnastik, um deine Gehirnplastizität zu aktivieren. Das Gehirn hat eine grosse Anpassungsfähigkeit, es kann sich von unseren Erfahrungen abhängig verändern. Es kann sich anpassen und verbessern, wenn wir es richtig anregen, die Gehirnplastizität ist die Fähigkeit unseres Gehirns, seine Funktionsweise und Struktur zu verändern und sich so an die Umgebung und Umstände anzupassen.

Die Gehirngymnastik trägt dazu bei, dass das Gehirn sich anpasst. Die Änderung der Gewohnheiten und die Ausübung von geistig herausfordernden Tätigkeiten helfen, das Gehirn aktiv zu halten, indem sie die Schaffung von neuen Neuronen und Verbindungen zwischen ihnen erleichtern. Entdecke diese Vorschläge für Gehirngymnastik und setze sie um.

Gehirngymnastik: 10 Arten, dein Gehirn gesund zu halten

Wenn du wirkungsvolle Fähigkeiten trainierst, erschaffst du neue Neuronenverbindungen. Die Gehirngymnastik kann den kognitiven Verschleiss verlangsamen und sogar umkehren. Die Auswirkungen von neurodegenerativen Krankeiten zu verzögern ist dank der Schaffung einer grösseren kognitiven Reserve möglich.

1. Reise

Was könnte bessere Gymnastik für dein Gehirn sein als Reisen! Reisen regt unseren Geist an, bringt uns in Kontakt mit neuen Kulturen, neuen Orten und fremden Sprachen. Laut einer Studie gibt uns der Kontakt zu anderen Kulturen die Gelegenheit, neue kluturelle Kenntnisse zu erlangen, was unsere Kreativität fördert und uns kognitive Vorteile erbringt.

Gehirngymnastik: Wenn du über geügend Mittel verfügst, um zu reisen, zögere nicht, dies auch zu tun. Besuche unbekannte Orte, tauch in die Kultur ein und Lerne von den Einwohnern. Wenn du nicht reisen kannst, umgib dich mit verschiedenen Kulturen, lerne Leute aus anderen Ländern kennen oder besuche neue Orte in deiner eigenen Stadt.

2. Höre Musik

Musik zu hören ist eine ausgezeichnete Gehirngymnastikübung. Musik ist ein starker Reiz für das Gehirn. Einige Studien beweisen, dass sich beim Musikhören die Informationsübertragung durch die Neuronen, die Lernfähigkeit und die Erinnerungsfähigkeit aktiviert. Musik zu hören kann dabei helfen, den neurodegenerativen Prozess zu verlangsamen (dieser Effekt trat nur bei Leuten auf, die die Musik kannten).

Ausserdem hat das Hören von Musik eine positive Auswirkung auf unsere Stimmung und aktiviert beinahe unser komplettes Gehirn. Deshalb ist sie ein grossartiger Hirnstimulant. Musikhören kann auch bei Schlaflosigkeit helfen.

Gehirngymnastik: Hör nicht auf, Musik zu hören, wenn du zuhause kochst oder liest, im Auto, bei der Arbeit, wenn du Sport machst, etc. …Es ist nie zu spät, zu lernen, wie man singt oder ein Instrument spielt! Es gibt Hunderte von Video-Tutorials auf YouTube, die dir dabei helfen können.

3. Trete in Kontakt mit der Natur

Das beste Fitnessstudio für das Gehirn ist der Kontakt mit der Natur. Sie hilft uns, von unseres täglichen Verpflichtungen Abstand zu nehmen, verringert unseren Stress und unsere Sorgen. Laut dieser Studie hilft uns der Kontakt mit der Natur dabei, unsere Aufmerksamserschöpfung zu verringern, sei es in einem Park oder wenn wir nur eine Grünzone von unserem Fenster aus sehen. In Gegenden mit Grünzonen zu leben verbessert unsere Aufmerksamkeit und unsere Fähigkeit, länger auf eine Belohnung zu warten und hemmt unsere Impulse. Ausserdem bewegt uns der Kontakt mit der Natur dazu, körperlicher aktiv zu werden, mit anderen in Kontakt zu treten und vergnüglichen Aktivitäten nachzugehen.

Gehirngymnastik: Der Kontakt mit der Natur bringt uns Wohlbefinden und Gesundheit. Es ist nicht nötig, dass du aufs Land ziehst. Auch das Spazierengehen durch naheliegende Parks und sogar das Umgeben mit Naturbildern erbringt uns schon gewisse Vorteile. Versuche, am Wochenende zu entkommen und wandern zu gehen oder etwas anderes in der Natur zu machen.

4. Schreib mit der Hand

Mit der Hand statt mit dem Laptop Notizen zu machen ist eine gute Gehirnübung, weil es deinem Gehirn nützt. Es erhöht die Erinnerungsfähigkeit und fördert das Lernen laut dieser Studie. Mit der Hand zu schreiben hilft uns dabei, die Information besser zu ver- und bearbeiten.

Gehirngymnastik: Lass den Laptop zuhause und nimm ein Notizbuch mit. Du kannst dich auch der modernen Technik bedienen und die neuen Tablets nutzen, die es dir ermöglichen, mit der Hand zu schreiben, damit du den Text später digitalisieren und bearbeiten kannst.

5. Benutz CogniFit: Das führende Programm in kognitiver Bewertung und Gehirngymnastik

Dieses klinische Gehirntrainingsprogramm wurde durch die wissenschaftliche Gemeinschaft genormt und validiert. Es handelt sich um ein professionelles Werkzeug für die Gehirngymnastik, das die kognitiven Stärken und Schwächen der Person auswertet und automatisch ein personalisiertes Training vorschlägt, das auf die Bedürfnisse jedes Individuums abgestimmt ist.

Die Technologie von CogniFit basiert auf der Neuroplastizität. Diese Fähigkeit unseres Gehirns ermöglicht es uns, einem zukünftigen kognitiven Verschleiss vorzubeugen und verschafft uns die Grundlage zur Lösung von vorhandenen Problemen.

Gehirngymnastik: CogniFit ist sehr einfach zu nutzen, du musst dich nur registrieren! Alle Spiele basieren auf klinischen Studien und professionellen Stimulations- und neuropsychologischen Rehabilitationsbatterien. Sie wurden von Experten kreiert,um die dabei zu helfen, deine gesitigen Fähigkeiten auf die Probe zu stellen und dein Gehirn herauszufordern. Beginne gleich heute!

6. Betätige dich körperlich

Nach vielen Studien, wie dieser, fördert körperliche Betätigung und der Genuss derselbigen die Bildung von neuen Neuronen und verbessert ausserdem die Lernfähigkeit und die kognitive Leistung und verstärkt die Gehirnplastizität.

Sport mobilisiert den Ausdruck der Gene, die die Gehirnplastizitätsprozesse begünstigen.

Gehirngymnastik: Laut einigen Studien sind aerobe Übungen von grösserem Vorteil. Also, fass den Mut zu laufen, tanzen, schwimmen oder auch nur zu gehen. Entdecke hier, wie man beginnt Sport zu machen.

Betätige dich körperlich, so hältst du dein Gehirn gesund

7. Halt deinen Arbeitsplatz sauber und ordentlich

Eine aktuelle Studie zeigt, dass nicht nur das Arbeiten in wenig geistig herausfordernden Tätigkeiten, sondern auch die Arbeit an einem schmutzigen Ort, auf lange Sicht die Gehirngesundheit schädigt, indem es den kognitiven Verschleiss fördert.

Gehirngymnastik: Eine saubere und ordentliche Umgebung vermittelt und Klarheit und unser Geist kann besser arbeiten. Wirf Dokumente und Dinge weg, die du nicht brauchst. Säubere die Umgebung und mach die Oberflächen frei.

8. Lerne Sprachen

Laut einer Studie schützt das Sprechen von zwei oder mehr Sprachen das Gehirn vor kognitivem Verschleiss. Man fand heraus, dass zweisprachige Menschen eine höhere Bewertung auf der Intelligenzskala erhielten. Ausserdem erhielten sie bessere Bewertungen bei kognitiven Tests als für ihr Alter zu erwarten war. Dies geschieht sogar, wenn die Sprache im Erwachsenenalter erlernt wurde.

Gehirngymnastik: Schreib dich für Englisch-, Französisch- oder einen anderen Sprachunterricht ein, egal was. Versuche, Filme in Originalversion zu sehen (es ist egal, wenn du die Untertitel einstellen musst), dein Gehör wird sich daran gewöhnen und die zusätzliche Anstrengung zum Verstehen wird eine gute Stimulation für deinen Geist sein.

9. Schlaf so viel du benötigst

Laut einer Studie hängt zu viel oder zu wenig Schlaf mit der kognitiven Alterung zusammen. Im reiferen Alter war sowohl weniger als 6 als mehr als 8 Stunden zu schlafen mit schlechteren Bewertungen bei kognitiven Tests verbunden, als Folge der fühzeitigen Alterung des Gehirns.

Eine angemessene Schlafqualität ist grundlegend für die richtige Funktionsweise des Organismus und unseres Wohlbefindens. Sowohl das Fehlen von Schlaf als auch exzessive Somnolenz haben ungünstige Auswirkungen auf die Leistung, Reaktionszeiten, das Begehen von Fehlern und die Aufmerksamkeit.

Gehirngymnastik: Um eine angemessene Schlafhygiene beizubehalten, ist eine gewisse Routine am besten. Versuche, immer um die gleiche Uhrzeit aufzustehen und schlafen zu gehen. Wenn du dazu neigst, wenig zu schlafen, geh nach und nach ein bisschen früher schlafen. Vergiss die Technik vor dem Schlafen, denn die Helligkeit des Bildschirms kann deinen Schlaf beeinträchtigen. Eine angenehme Temperatur, das Senken von Geräuschen (Ohrstöpsel können eine gute Strategie sein, wenn wir den Umgebungslärm nicht ausschalten können) und eine abgedunkelte Umgebung helfen uns dabei, besser zu schlafen.

10. Lies

Menschen, die wenig lesen, weisen eine allgemein geringere kognitive Leistung auf, laut einer Studie. Sie erhalten schlechtere Bewertungen in Verarbeitungsgeschwindigkeit, Aufmerksamkeit, Sprache und abstraktem Denken als jene mit einem hohe Leseniveau.

Laut diesen Wissenschaftlern hat diese schlechtere Leistung bei Personen, die wenig lesen, einen direkten Einfluss auf die Fähigkeit des Gehirns, sich an den Gehirnschaden anzupassen. Menschen mit höherem Bildungsniveau nutzen Mittel des Gehirns, um den kognitiven Verschleiss, der vom Alter herrührt, auszugleichen, das heisst, sie weisen eine grössere ausgleichende funktionelle Plastizität auf, wie wir zuvor erwähnt haben. Dies lässt sich auf dieselbe Art auf Personen anwenden, die gewohnheitsmässig lesen.

Gehirngymnastik: Wenn du gerne liest, ist das einfach für dich. Wenn du keine Literatur magst, kein Problem. Es gibt eine Menge an Genres, die du ausprobieren kannst. Du kannst Theater lesen, sehr viel einfacher und unterhaltsamer zu lesen. Du kannst die Presse lesen, Zeitschriften mit den Themen, die dir am besten gefallen. Du wirst denselben Nutzen vom Lesen erhalten, wenn du Die Säulen der Erde liest, als wenn du die Zeitschrift National Geographic liest. Der Punkt ist, den Geist aktiv zu halten.

Geistige Übungen für ein gesundes Gehirn: Lies

11. Mach Yoga und Meditation

Die Ausübung von Meditation verursacht auf lange Sicht Veränderungen im Gehirn, laut dieser Studie. Menschen, die seit Jahren meditieren, weisen eine höhere Menge an Gyri im Gehirn auf (Falten in der Gehirnmaterie, die an einer schnelleren Informationsverarbeitung beteiligt sind). Dies ist ein weiterer Beweis der Gehirsplastizität, wie unser Gehirn sich anpasst und verändert, je nach unserer Erfahrung.

Nach einer anderen Studie verbessern 20 Minuten Yoga die Geschwindigkeit und Genauigkeit bei Tests zum Arbeitsspeicher und zur Impulskontrolle (die Fähigkeit, ein Verhalten zu unterdrücken, sollte es notwendig sein). Diese Massnahmen des Gehirn werden mit der Fähigkeit, die Aufmerksamkeit zu halten, sich zurückzuhalten und neue Informationen zu benutzen.

Die Yogapraxis und die Meditation helfen uns bei einer wirkungsvolleren Nutzung unserer geistigen Ressourcen. Ausserdem reduzieren sie Stress und Sorgen und verbessern so unsere Leistung.

Gehirngymnastik: Heutzutage sind Yoga und Meditation im Trend. Es wird nicht schwierig sein, Kurse zu finden, um zu lernen. Wenn du das nicht möchtest, kannst du Kurse bei YouTube machen, dort gibt es viele Yoga- und Meditationslehrer, die es dir zeigen können, ohne dass du dich von zuhause wegbewegen musst.

12. Ernähre dich gut und vermeide Drogen

Iss gesund

Was du isst, hat Auswirkungen auf dein Gehirn. Sich gesund zu ernähren hilft uns dabei, das Gehirn jung zu halten und beugt dem kognitiven Verschleiss vor. Man weiss, dass gewisse Arten von Ernährungen oder “Superfood” auf isolierte Art keine Extravorteile für unsere körperliche oder geistige Gesundheit bringen. Aber es ist erwiesen, dass eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten und einem niedrigen Grad an verarbeiteten Nahrungsmitteln zu unserer Gesundheit beiträgt. Diese Lebensmittel beugen nicht nur einer grossen Zahl von Krankeiten vor, sondern verzögern auch die körperliche und kognitive Alterung.

Alkohol, Tabak und Drogen im Allgemeinen tragen nicht nur zur Erhöhung des Risikos aller Arten von Krankheiten, sondern auch zur vorzeitigen Alterung des Gehirns bei.

Gehirngymnastik: Wenn du lernen möchtest, wie man sich gesund ernährt, wendest du dich am besten an die Gesundheitsexperten, die sich diesem Bereich widmen: die Ernährungsspezialisten oder Ernährungswissenschaftler. Vertraue keinen Wundertipps oder -diäten. Wähle Obst, Gemüse und Vollkorngetreide, immer wenn du kannst. Achte auf die Aufnahme von Zucker und Fetten. Je weniger Alkohol du zu dir nimmst, desto besser, und bitte um Hilfe, um mit dem Rauchen aufzuhören.

13. Schone deine geistige Gesundheit – Kontrolliere dein Stresslevel!

Unter psychischen Störungen und negativen Denkmustern zu leiden beeinflusst unser Wohlbefinden negativ. Man entdeckte in einer Studie, dass dies auch auf den Zustand unseres Gehirns auf lange Sicht beeinträchtigt. Depressionen, Angsstörungen oder andere Pathologien erlitten zu haben, erhöht das Risiko, an Demenz zu erkranken.

Gehirngymnastik: Kontrollier dein Stress- und Nervositätslevel mit Entspannungstechniken. Ausserdem können Yoga, Achtsamkeitsmeditation und Musikhören auch dazu beitragen, die Besorgtheit zu reduzieren. Pflege dein Selbstwertgefühl, hör auf, negativ zu denken und schreib deine Gefühle auf (das wird dir helfen, sie neu zu bewerten und ihre Intensität zu verringern). Wenn du ein psychisches Problem hast, zögere nicht, dich an einen Experten für psychische Gesundheit zu wenden.

14. Mach neue Aktivitäten

Neue Studien zeigen, dass das Eintauchen in Freizeitaktivitäten, die eine Anstrengung bedeuten und herausfordernd für den Geist sind, die kognitiven Funktionen begünstigen und dem kognitiven Verschleiss vorbeugen können.

Ausserdem fördert das Lernen die psychische Gesundheit, nach dieser Studie. Den Geist aktiv zu halten und neue Dinge im Laufe des Lebens zu lernen, hält das Gehirn gesund. Das Gehirn ist wie ein Muskel, wenn du es nicht benutzt, verkümmert es.

Gehirngymnastik: Lerne, neue Dinge zu machen, egal ob du gut in ihnen ist, das Wichtige ist, dass du Spass hast. Lerne Schach zu spielen, zu weben, lerne Heimwerken, zeichne, schreibe, erlerne ein Musikinstrument …

15. Geh mit deinen Freunden und geliebten Menschen aus

Die sozialen Beziehungen stimulieren unser Gehirn, helfen ihm, aktiv und länger jung zu bleiben. Ausserdem verringert es den Stress, mit Menschen zusammen zu sein, es verbessert unsere Stimmung und trägt so zur psychischen Gesundheit bei.

Gehirngymnastik: Verbringe mehr Zeit mit geliebten Menschen (vor allem, wenn es Menschen sind, die dir Positives vermitteln), lerne neue Leute kennen, werde ein Teil von sozialen Gruppen …

 16. Benutz dein Gehirn immer wenn du kannst

Dein Gehirn zu benutzen ist die beste Art, es nicht zu verlieren. Die neuen Technologien sind super, weil sie unser Leben einfacher gemacht haben, aber sie haben unser Gehirn auch fauler gemacht. Früher mussten wir uns anstrengen, um zu lernen und zu erinnern. Jetzt finden viele Aufgaben automatisiert statt. Versuch deinem Gehirn eine Chance zu geben, bevor du Taschenrechner, Navigationssystem oder Google heranziehst.

Gehirngymnastik: Versuche, mathematische Gleichungen ohne Taschenrechner zu lösen, verringer den Gebrauch des Navigationssystems und versuche, Daten selbst zu erinnern. Rechnen ist in den meisten Alltagsaktivitäten enthalten: wenn wir einkaufen und bezahlen müssen und das Wechselgeld überprüfen, um zu wissen, ob eine Menge viel oder wenig ist. Lerne eine Liste mit Wörtern auswendig, zum Beispiel die Einkaufsliste, und miss die Zeit, die du fürs Auswendiglernen gebraucht hast.

17. Gib deinem Gehirn einen Moment Stille

Laut einer Studie, fördern zwei Stunden Stille am Tag die Neurogenese, die Geburt von neuen Neuronen in der Zone des Hippocampus (die für das Gedächtnis, die Lernfähigkeit und die Emotionen zuständig ist). Ausserdem hat man herausgefunden, dass konstantem Lärm ausgesetzt zu sein den kognitiven Funktionen schädigen kann.

Gehirngymnastik: Versuche, alle unnötigen Lärmquellen auszuschalten. Soweit möglich, nutze leise Haushaltsgeräte, lass den Fernseher nicht als Nebengeräusch laufen … Widme 2 Stunden pro Tag, oder die Zeit, die du brauchst, der kompletten Stille (Ohrstöpsel können eine gute Hilfe sein). Hör Musik, aber ruh dich auch von ihr aus. Es wurde beobachtet, dass Pausen von zwei Minuten zwischen (langsamen und ruhigen) Liedern deren entspannende Wirkung fördern.

Entdecke mit dem folgenden Video, was du noch tun kannst, um deinem Gehirn zu helfen, korrekt zu funktionieren und sich jung zu halten. Wir können unserem Gehirn wirklich helfen, neue Neuronen zu erschaffen, auch wenn wir erwachsen sind. Sandrine Thuret erklärt uns, was wir machen können, um die Geburt von neuen Neuronen zu fördern.

Danke fürs Lesen! Kennst du noch mehr Gehirngymnastikübungen? Zögere nicht, uns deine Kommentare zu hinterlassen und Fragen zu stellen.

Quelle: Andrea García Cerdán, Psychologin bei CogniFit.

Selbstbehauptungstechniken zur Verbesserung deiner Sozialkompetenz

In diesem Post wirst du lernen, zu identifizieren, welches dein Verhaltensmuster ist. Was ist, wenn du entdeckst, dass dieser nicht der Geeignetste ist? Hier stellen wir dir auch eine Reihe von Selbstbehauptungstechniken vor, die dir ermöglichen, deine Sozialkompetenz zu verbessern. Übernimm die Kontrolle und erreiche, dass deine sozialen Beziehungen erfüllter und gesünder werden!

Selbstbehauptungstechniken zur Verbesserung deiner Sozialkompetenz

Bestimmt hast du schon mindestens einmal erlebt, dass du die Kontrolle über ein Gespräch verloren hast und auf einmal in eine Situation geraten bist, die dir gar nicht gefällt. Mehr noch, du weißt noch nicht einmal, wie du da hineingeraten bist … Du hast sicher auch schon mal gefühlt, dass du rechtzeitig hättest Nein sagen sollen … dass du eigentlich gar nicht weißt, warum du dich mit dieser Person immer noch triffst … Auf der Arbeit hast du vielleicht Schuld oder Verantwortung auf dich genommen, für etwas, das gar nicht dein Problem war. Kommen dir diese Situationen etwas zu bekannt vor? Kannst du dich mit einer oder mehreren identifizieren? Dann ist vielleicht der Moment gekommen, dass du einige Techniken lernst, die dir ermöglichen, deine Selbstbehauptung zu entwickeln, um deine Sozialkompetenz zu verbessern.

Was ist Selbstbehauptung und wie benutzt man sie, um die Sozialkompetenz zu erhöhen?

Was ist Selbstbehauptung? Die Selbstbehauptung besteht aus der Fähigkeit, unsere Rechte und Bedürfnisse auf eine effektive Art auszudrücken, ohne uns auf die Füsse treten zu lassen oder aggressiv zu sein. Es handelt sich um ein soziales Verhalten, dass uns ermöglicht, unsere sozialen Beziehungen positiver zu machen. Was geschieht, wenn wir nicht dazu fähig sind, unsere Bedürfnisse auf selbstbewusste Art zu vermitteln? Dann verfallen wir in falsche Konfrontationsstile, wie den passiven oder den aggressiven Stil.

Wenn wir nicht durchsetzungsfähig handeln, können zwei ineffiziente Verhaltensweisen vorkommen:

  • Auf eine passive Art auf die Umgebung reagieren
  • Oder auf eine aggressive Art reagieren.

Beides sind ineffiziente Werkzeuge, die auf lange Sich mehr Probleme in deinen sozialen Beziehungen hervorrufen. Den Stil zu ändern ist keine einfache Aufgabe, aber es wird sich lohnen.

Selbstbehauptungstechniken zur Verbesserung deiner Sozialkompetenz

Was ist der passive Verhaltensstil?

Der passive Verhaltensstil kommt vor, wenn die Person unfähig dazu ist, offen über ihre Gefühle, Wünsche, Meinungen und Bedürfnisse zu sprechen. Wenn sie darüber spricht, verwickeln sie sich in Rechtfertigungen und Entschuldigungen. Die Panik vor dem Konflikt ist die Grundlage dieser Verhaltensweise, die sich außerdem durch ein niedriges Selbstwertgefühl und einem hohen Frustrationsgrad durch die Nichtrespektierung der eigenen Rechte ausweist. Diese Personen sind sich dem Grad der Verletzlichkeit, den sie erreichen, nicht bewusst.

Was ist der aggressive Verhaltensstil?

Der aggressive Verhaltensstil kommt vor, wenn die Person zwar ihre Bedürfnisse ausdrücken kann, aber dies auf eine unangemessene oder sehr bestimmte Art und Weise tun, sodass die Personen, die mit ihnen interagieren, sich mit Füssen getreten oder nicht respektiert in ihren Grundrechten fühlen können. Sie können auf verbale Gewalt und Drohungen zurückgreifen, obwohl sie oft sehr viel subtiler handeln, mittels Erniedrigung oder progressiver Demütigung.

Der passive Verhaltensstil charakterisiert sich durch ein Verletzung der eigenen Rechte, der aggressive Verhaltensstil durch eine Verteidigung dieser, der selbstbewusste Stil besteht aus der direkten Beschreibung dieser eigenen Rechte, ohne die anderen rücksichtslos zu behandeln und ohne Scham zu schaffen oder zu empfinden.

Die zwischenmenschliche Kommunikation kann manchmal eine Stressquelle sein, wenn man nicht weiß, wie man seine Rechte ausdrückt und verteidigt, ohne in die vorher beschriebenen Verhaltensstile zu verfallen. Selbstbehauptung zu erlernen wird eine Entspannung vor sozialen Situationen für dich bedeuten. Selbstbewusst zu sein ist eine Lebensphilosophie, in der der Respekt vor den anderen und fundamental vor dir selbst, vorherrscht.

Wie verbessere ich meine Sozialkompetenz? Selbstbehauptungstechniken

Das Problem tritt in Erscheinung, wenn wir in einen Konflikt zwischen dem, was wir machen wollen und dem, was wir glauben tun zu “sollen” geraten.

Zum Beispiel: Hast du manchmal gar keine Lust, zu einem Abendessen zu gehen und fühlst dich egoistisch und furchtbar, weil du denkst, dass du keine Rücksicht auf die andere Person nimmst, weil du deine Bedürfnisse den ihrigen vorziehst?

Diese Art von Dilemmas kann manchmal Angst oder Schuldgefühle hervorrufen, was dich höchst verletzlich gegenüber allen Arten emotionaler Manipulationen macht. Wenn du den folgenden Dekalog verinnerlichst, wirst du bereiter dazu sein, Nein zu sagen ohne dich schuldig zu fühlen. Diese Selbstbehauptungstechniken zu kennen wird dir helfen, deine Identität zu behalten, ein positives Selbstwertgefühl zu haben und dazu fähig zu sein, selbstbewusst auf Interessenkonflikte zu reagieren.

Um selbstbewusst zu sein ist es fundamental, dass du deine Rechte kennst. Viele Autoren haben mehr oder weniger komplexe Listen über diese Rechte verfasst. Ich möchte, dass du die vom Psychologen Manuel J. Smith kennst, die er zum ersten Mal in seinem Buch “Wenn ich Nein sage, fühle ich mich schuldig” veröffentlicht hat.

Smith schlägt auf einfache und direkte Art einen Dekalog vor, der dir als Leitfaden dienen kann, auf dem du dein selbstbewusst Verhalten basieren kannst.

Dekalog der selbstbewussten Rechte Manuel J.Smith

  1. Wir haben das Recht, unser eigenen Verhalten, unsere Gedanken und Gefühle zu beurteilen und die Verantwortung für ihren Beginn und ihre Folgen zu übernehmen.

  2. Wir haben das Recht, keine Gründe oder Ausreden für unser Verhalten anzugeben.

  3. Wir haben das Recht zu urteilen, wenn wir die Verantwortung für das Finden von Lösungen für andere Personen haben.

  4. Wir haben das Recht, unsere Meinung zu ändern.

  5. Wir haben das Recht, Fehler zu machen und für sie verantwortlich zu sein.

  6. Wir haben das Recht “Ich weiß nicht” zu sagen.

  7. Wir haben das Recht, unabhängig vom guten Willen der anderen zu sein, bevor wir uns mit ihnen konfrontieren. (Wir haben das Recht, unabhängig von der Zuneigung der anderen zu sein, um mit ihnen in Kontakt zu treten.)

  8. Wir haben das Recht, unlogische Entscheidungen zu treffen.

  9. Wir haben das Recht “Ich verstehe das nicht” zu sagen.

  10. Wir haben das Recht “Es interessiert mich nicht” zu sagen.

Jetzt, da wir die möglichen Verhaltensstile und den Dekalog der universellen selbstbewussten Rechte kennen, liegt es in unserer Hand, wir wir uns an die Welt wenden wollen. Wenn es deine Wahl ist, einen selbstbewussten Verhaltensstil zu entwickeln, wird das nicht immer einfach sein, aber ich versichere dir, dass dies der zufriedenstellendste von allen ist. Weil aller Angang schwer ist, werde ich dir im Folgenden eine Reihe von Selbstbehauptungstechniken erklären, die dir helfen werden, diese in die Praxis umzusetzen, damit es nach und nach immer natürlicher für dich wird. Sie werden dir höchst wirkungsvoll in Situationen, in denen jemand versucht, dir seine Ansichten aufzudrängen, sein und sind eine lebenswichtige Verteidigung gegen die Manipulation.

Selbstbehauptungstechniken bei Konfrontationen oder Manipulationen

1. Technik vom Sprung in der Platte zur Verbesserung deiner Selbstbehauptung

Behalte deinen Standpunkt unerbittlich bei, egal wie sehr dein Gesprächspartner versucht, dich auf sein Terrain zu bringen. Es ist grundlegend, dass du ruhig bleibst, ohne Veränderungen in deiner Stimme oder dem, was du sagst. Um das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken, kannst du Füllwörter wie “Ja, aber …”, “Ich bin einverstanden, aber …”, “Ja, aber ich meinte …” benutzen. Vermeide verbale Fallen und du wirst dein Ziel erreichen.

2. Technik vom machbaren Kompromiss zur Verbesserung deiner Selbstbehauptung

Wenn es einen Zusammenstoß der Haltungen gibt und “Verlieren” nicht ratsam ist. So gibst du deinem Gesprächspartner vor dem Verlieren Handlungsspielraum, sodass er sich der Verluste, die die Diskussion mit sich bringen kann, bewusst wird und ihr euch einigt, indem beide ein bisschen nachgeben.

3. Technik vom Fogging oder “Nebelbank” zur Verbesserung deiner Selbstbehauptung

Sie besteht daraus, scheinbar Terrain freizugeben, aber ohne es wirklich zu tun. Versuche nicht abzustreiten, was der Gesprächspartner sagt, aber greif ihn auch nicht an. Du kannst teilweise mit ihm einverstanden sein, was dir erlaubt, Meinungen von anderen zu akzeptieren ohne sie selbst zu teilen. Dies ist sehr effizient bei Fällen von offener Manipulation, aber du solltest nicht zu oft darauf zurückgreifen, weil die Technik sonst an Wirksamkeit verliert.

4. Technik der selbstbewussten Frage zur Verbesserung deiner Selbstbehauptung

Wenn du vom Gesprächspartner kritisiert wirst, wird dir diese Technik einen Vorsprung verschaffen. Du musst ihn im Grunde dazu auffordern, dich zu kritisieren, um mehr Information darüber zu bekommen, ob die Kritik konstruktiv, oder im Gegensatz dazu, manipulativ ist. So schaffst du es, ihn zu “entwaffnen”, indem du weißt, ob die Person einen persönlichen Angriff im Sinn hat, und außerdem bringst du ihn dazu nachzudenken, ob seine Kritik objektiv ist.

5. Technik vom Auseinandernehmen des Prozesses zur Verbesserung deiner Selbstbehauptung

Wenn das Gespräch auf Wege gerät, die zur Aggressivität oder Disqualifizierung führen können, ist der Moment für diese Technik gekommen. Das Ziel besteht darin, die Aggressivitätsspirale zu unterbrechen, die der Gesprächspartner erzeugt. Antworte auf die Provokation einsilbig: “Ja …”, “Vielleicht …”, “Nein …”

6. Technik von der Verarbeitung der Veränderung zur Verbesserung deiner Selbstbehauptung

Sie besteht darin, den Fokus der Aufmerksamkeit zu verschieben. Verändere das Thema, um zu sehen, was wirklich zwischen dir und deinem Gesprächspartner passiert.

7. Technik vom selbstbewussten Verschieben zur Verbesserung deiner Selbstbehauptung

Benutze sie, wenn du siehst, dass du beinahe die Kontrolle über die Situation verlierst. Wenn du keinen gemäßigten Ton beibehalten kannst oder denkst, dass du die andere Person beleidigen wirst, ist das selbstbewusste Verschieben die beste Option. Gewinne Zeit, um auf eine intelligente und kompetente Weise zu antworten.

8. Technik vom “XYZ + R” zur Verbesserung deiner Selbstbehauptung

Diese von den Psychologinnen Bach und Forés entwickelte Technik synthetisiert die Essenz des selbstbewussten Verhaltens in einer Formel.

Oft besteht die beste Technik darin, auf eine selbstbewusste Art und Weise auszudrücken, was wir bei der Handlung des Anderen fühlen, aber uns dabei nicht nur auf eine destruktive Kritik zu beschränken. Um sie in konstruktive Kritik umzuwandeln, erklären wir, wie uns sein Verhalten fühlen lässt und verpflichten uns außerdem dazu, unser eigenes zu verbessern, damit diese Situation in der Zukunft nicht mehr vorkommt.

“Wenn du X machst oder sagst, fühle ich mich Y und mir hätte gefallen, wenn du Z gemacht hättest. Außerdem können wir zur Gleichung R hinzufügen, ich für meinen Teil verpflichte mich zu …”

X “Wenn du … machst oder sagst” Versuche beim Ausdruck dessen, was dich gestört oder verletzt hat, vom Verhalten zu sprechen und nicht von der Person. Versuche keine Wörter wie “nie” oder “immer” zu benutzen und das Verhalten auf objektive Art zu beurteilen.

Y “Ich fühle mich …” Es ist wichtig, dies ohne Dramatisierung auszudrücken und auch zuzulassen, dass die andere Person dir erklärt, wie sie sich bei eben diesem Verhalten gefühlt hat. Vermeide Werturteile und konzentriere dich auf das Gefühl, das in dir entstanden ist.

Z “Mir hätte gefallen, dass …” Es fällt uns schon schwerer, zu diesem Schritt zu kommen. Wir konzentrieren uns gewöhnlich auf das X und das Y und geben dem Gesprächspartner nicht die Möglichkeit zu wissen, was uns gefallen hätte. Wir konzentrieren uns auf die Kritik und schauen nicht weiter, womit wir dafür sorgen, dass sich die gleiche Situation in der Zukunft wiederholt. Wenn wir eine Alternative zur Veränderung vorschlagen, kommen wir der Lösung des Problems näher.

R “Ich meinerseits verpflichte mich dazu …” Das, was bei Konfrontationen immer wieder vergessen wird. Es kann scheinen, als ob wir Terrain aufgeben, indem wir uns zu R verpflichten, doch wir merken nicht, dass wir selbst die ersten Begünstigten sind. Es ist eine Übung zur Selbstkritik und oft fällt es uns schwer, dies zu tun. Wenn wir es schaffen, übernehmen wir Verantwortung für die Situation und lernen unsererseits ein bisschen mehr.

Setzen wir es in die Praxis um?

Denk dran, dass die Anderen uns behandeln, wie wir ihnen beibringen und zu behandeln …

Die emotionale Intelligenz verbessern. Ein unerlässlicher Leitfaden.

Quelle: Cristina Martínez de Toda, Psychologin bei CogniFit.

Intelligenter werden: 10 Strategien, die du noch nicht kennst

Intelligenter werden. Können wir unsere Intelligenz verbessern oder kommt sie schon serienmäßig konfiguriert in unserer genetischen Ausrüstung? Hast du dich schon einmal gefragt, wie du intelligenter werden könntest? Die Neuropsychologin Cristina Martínez de Toda schmeißt Mythen um und hilft dir neue wissenschaftliche Techniken kennenzulernen, die dein Gehirn verbessern und dir dabei helfen intelligenter zu werden.

Intelligenter werden

Was ist Intelligenz? Die Intelligenz wurde ursprünglich von einer eindimensionalen Ebene aus betrachtet, von einem rein kognitiven Sichtpunkt aus, in dem dein Intelligenzkoeffizient und somit “deine Intelligenz” eine Zahl ist, die deine Zukunft bestimmt. Der berühmte IQ war wie ein Tattoo für das ganze Leben.

Glücklicherweise können wir heutzutage dank wissenschaftlicher Untersuchungen bestätigen, dass intelligente Menschen ein Kompendium aus vielen Fähigkeiten, sowohl angeborenen als auch erlernten, besitzen. Allgemein gesagt, ohne auf verschiedene theoretische Konstrukte einzugehen, können wir die Intelligenz als Fähigkeit, die der Mensch hat, um sich an seine Umwelt anzupassen und Probleme zu lösen definieren.

Aber weit vom traditionellen Konzept der Intelligenz als ein einziger Faktor unterscheidet man aktuell bis zu acht verschiedenen Arten von Intelligenz; und dies sind eine Reihe von miteinander in Verbindung stehenden Intelligenzen nach einem Vorschlag vom Psychologen Howard Gardner. So unterscheidet Gardner: 

  • Sprachlich-linguistische Intelligenz
  • Logisch-mathematische Intelligenz
  • Bildlich-räumliche Intelligenz
  • Musikalisch-rhythmische Intelligenz
  • Körperlich-kinästhetische Intelligenz
  • Naturalistische Intelligenz
  • Intrapersonale Intelligenz
  • Interpersonelle Intelligenz

Wie wird man intelligenter? Dank dieser Unterteilung können wir endlich den Mythos begraben, dass jemand, der gut in Mathematik ist, auf jeden Fall intelligenter als die anderen ist. Und umgekehrt. Ein Mensch, der außergewöhnlich gut beim Spielen eines Instruments ist, kann Schwierigkeiten dabei haben, sich mit einem großen und abwechslungsreichen Wortschatz auszudrücken.

Wir dürfen die Emotionale Intelligenz nicht vergessen, die auch eine grundlegende Rolle bei unserer Anpassung an die Umwelt und der Problemlösung spielt.

Letztendlich ist unsere Intelligenz ein komplexes Konstrukt, das aus einer Reihe von Fähigkeiten und Begabungen besteht, die es uns erlauben uns effizient an die Umwelt anzupassen und unser Überleben garantieren.

“Wir sind alle Genies. Aber wenn du einen Fisch nach seiner Fähigkeit auf Bäume zu klettern bewertest, wird er sein ganzes Leben denken, er sei dumm.” Albert Einstein

Außerdem hebt die Forschung hervor, dass die Intelligenz kein statisches und unbewegliches Konstrukt ist, sondern variieren kann, sowohl auf gute als auch auf schlechte Art und Weise. Dank der neuronalen Plastizität kann unser Gehirn Neuronenverbindungen je nach Gebrauch verstärken oder auch unbenutzt lassen.

Dank der zerebralen Plastizität oder Neuroplastizität können wir unsere Intelligenz fördern, das Gehirn kann seine Struktur und Funktion verändern. Die zerebrale Plastizität ermöglicht es uns neue zerebrale Verbindungen zu schaffen und die Neuronenkreisläufe zu erhöhen und somit ihre Funktionalität zu verbessern.

Wenn uns die Neurowissenschaft und die Untersuchung der zerebralen Plastizität etwas gezeigt hat, ist es Folgendes: Je mehr wir einen Neuronenkreislauf nutzen, desto stärker wird er.

“Wir sind hier, um einen Bissen vom Universum zu nehmen. Wenn nicht, warum sind wir hier?” Steve Jobs.

Kommen wir jetzt zu einer Reihe von Ratschlägen zur besten Nutzung dieser zerebralen Plastizität, damit wir das maximale Potenzial aus unseren intellektuellen Fähigkeiten ziehen können!

Intelligenter werden: 10 Tipps, die du noch nicht kennst

1. Intelligenter werden: dein Gehirn muss hungrig sein

Hast du dich schon einmal gefragt, wie du intelligenter wirst? Perfekt, das ist der erste Schritt. Begehre das Wissen. Sei neugierig. Wenn du nicht weißt, wie ein Flugzeug fliegt, unterrichte dich darin. Wenn dich Zaubertricks faszinieren, versuch sie zu erlernen und den Trick zu entdecken. Verschlinge Dokumentarfilme.

Ernähre dein Gehirn mit Information und für dich interessanten Kenntnissen, nicht, um Weisheit zu erlangen, sondern aus dem einfachen Grund dich mit dir selbst wohlzufühlen.

Denk daran, dass dein Gehirn die neuronalen Verbindungen stärken und nutzen muss, um volle Leistung zu erbringen, weswegen jede neue Information zu deiner mentalen Agilität im Bezug auf Informationsspeicherung und -wiedergewinnung beiträgt.

Geh nie zu Bett ohne etwas Neues gelernt zu haben.

2. Intelligenter werden: Lies mehr, viel mehr!

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass die Lektüre, abgesehen davon, dass sie unseren Wortschatz bereichert und somit unsere sprachlich-linguistische Intelligenz erhöht, uns hilft, unsere Vorstellungskraft zu entwickeln und unsere Vorstellungskraft fliegt, indem sie uns in die Geschichten eintauchen lässt und wir mit den Figuren fühlen und uns in sie hineinversetzen, dies verbessert nicht nur unsere sprachlich-linguistische Intelligenz, sondern auch die intrapersonelle und emotionale Intelligenz. Wenn du intelligenter werden willst, verschlinge Bücher. Lesen ist eine der meist empfohlenen Aktivitäten der Hirngymnastik.

3. Verbessere dein Durchsetzungsvermögen und deine Intelligenz

Wie wird man intelligenter? Wie du schon weißt ist die emotionale Intelligenz mindestens ebenso wichtig wie die rationale Intelligenz. Das Arbeiten und Verbesserungen an deiner emotionalen Intelligenz werden deine intellektuellen Fähigkeiten zur Anpassung an die Umwelt deutlich verbessern und die auftauchenden Probleme effizienter lösen.

4. Um deine Intelligenz zu verbessern, mach die Dinge schwieriger

Wie wird man intelligenter? Das wird dir unsinnig erscheinen, aber sich die Zähne mit der anderen Hand zu putzen ist eine gute Art dein Gehirn zu trainieren. Wenn wir eine unserer Routineabläufe anders machen, zwingen wir unser Gehirn, neue Wege zu gehen, um zum selben Ergebnis zu kommen. So verhindern wir neuronale Einrostungen und schaffen es, neue Verbindungen zu ermöglichen und zu stärken.

5. Delegiere nicht so viel von der Intelligenz an Subunternehmer

Die an Subunternehmer vergebene Intelligenz ist jene, in der wir uns heute befinden. Mit einem einfachen Druck auf einen Knopf erhalten wir 83645776 Definitionen und Arten, die Dinge zu machen und Ergebnisse.

Wie wird man intelligenter? Du solltest vermeiden, deine gesamte intellektuelle Aktivität in die Hände von automatischen Übersetzern, Navigationssystemen, Taschenrechnern oder Suchmaschinen im Internet zu legen. Hör auf ein intellektueller Faulpelz zu sein, obwohl es dir die Gesellschaft so einfach macht.

Seit wann hast du keine mathematische Gleichung mehr gelöst, zum Beispiel den Preis des Abendessens im Kopf durch die Anzahl der Freunde geteilt?

6. Trainiere dein Gehirn mit CogniFit

Dieses Programm zur Hirnstimulierung wurde von der wissenschaftlichen Gemeinschaft validiert und wurde von einem kompletten Team von Neurologen und kognitiven Psychologen entwickelt, die die Prozesse der synaptischen Plastizität und Neurogenese untersuchen. Es sind nur 15 Minuten täglich (2-3 Tage pro Woche) nötig, um die kognitiven Fähigkeiten und Prozesse zu stimulieren.

CogniFit ist ein professionelles Werkzeug zum Hirntraining, das online nutzbar und sehr einfach zu gebrauchen ist. Durch verschiedene klinische Spiele bewertet das Tool die kognitiven Schwächen und Stärken der Person und schlägt automatisch ein kognitives Trainingsprogramm vor, das an die Bedürfnisse jedes einzelnen Individuums angepasst wird.

Du musst dich nur registrieren! Alle Spiele basieren auf klinischen Studien und professionellen psychologischen Tests zur Stimulierung und neuropsychologischen Rehabilitation. Sie wurden von Profis entwickelt, um dir zu helfen, deine mentalen Kapazitäten auf die Probe zu stellen und dein Gehirn herauszufordern. Die verschiedenen interaktiven Übungen sind als unterhaltsame Denkspiele verpackt, die du über den Computer spielen kannst. Nach jeder Sitzung zeigt die CogniFit eine detaillierte Grafik mit der Entwicklung deines Stands. Fang heute damit an!

Intelligenter werden mit CogniFit.

7. Um intelligenter zu werden, sprich mit dir selbst

Obwohl man von jeher Personen, die vor sich hin murmeln (oder brüllen) als verrückt ansieht, hat die Wissenschaft Beweise dafür gefunden, dass das Selbstgespräch sehr nützlich für deine Hirnaktivität ist. Wenn wir uns selbst Anweisungen geben, schaffen wir es die uns vorliegende Aufgabe zu vereinfachen und zusammenzufassen und so unsere Mittel und Fähigkeiten zur effizienten Lösung des Problems zu optimieren.

Wie man intelligenter wird? Zweifel nicht daran und sprich ab und zu mit dir selbst. Dein Gehirn wird es dir danken.

8. Intelligenter werden? Benutze Twitter

Du liest richtig. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass twittern unserer Synthese-Fähigkeit hilft und sie verbessert. Auf Twitter müssen wir unsere Meinung zu etwas auf präzise und zusammenhängende Art in nur 140 Buchstaben zusammenfassen und synthetisieren.

Wenn du Twitter nicht nutzen möchtest, kannst du einfach Papier und Bleistift nehmen und einen Gedanken mit dieser Platzbegrenzung überdenken. Wenn du das oft machst, wirst du dich wundern, wie du es nach und nach schaffst, in wenigen Worten zu sagen, was dir durch den Kopf geht.

9. Um intelligenter zu werden, lern eine andere Sprache

Ja, es ist ein sehr abgedroschener Ratschlag, aber ich wiederhole ihn, weil er dir wirklich helfen wird. Zweisprachig zu sein hat viele Vorteile. Ideal ist es, eine zweite Sprache als Kind zu lernen.

Wenn du eine neue Sprache lernst, erhöht sich die Dichte der grauen Materie deines Gehirns und du erledigst geistige Aufgaben besser als die Menschen, die nur eine Sprache kennen. Auf einer anderen Sprache zu denken eröffnet uns eine andere Sichtweise und somit unterschiedliche Lösungen für das gleiche Problem, denn die Sprache strukturiert unser Denken.

Auf dieselbe Art und Weise verbessert das Fernsehen und Lesen auf einer anderen Sprache die zerebrale Plastizität und hilft dir intelligenter zu werden. Wie man intelligenter wird: Warum versuchst du nicht mal, Serien und Filme in Originalversion zu sehen?

10. Wie wird man intelligenter? Umgib dich mit intelligenten Menschen

Man sagt, dass alles ansteckend ist, außer der Schönheit. Wenn du von intelligenten Menschen umgeben bist, wirst du dich selbst mehr ermutigen intelligenter zu werden: Um dem Gespräch zu folgen oder deine Meinung zum Thema zu sagen, über das ihr sprecht. Zusätzlich kannst du jeden Tag etwas Neues und Interessantes lernen, wenn du dich mit intelligenten Menschen umgibst.
Wenn ihr im Gegensatz dazu in deinem Umkreis über so bedeutende Dinge wie den aktuellen Popstar sprecht, rostet dein Gehirn wahrscheinlich ein und du wirst zu einem Zombie mehr mit gewaschenem Gehirn. Wie man intelligenter wird: Flieh vor banalen und unwichtigen Leuten, versuch weniger fernzusehen und mehr zu lesen und zu reisen. Dein Gehirn wird dir unglaublich dankbar sein.

Wie man intelligenter wird: Denk daran, dass Anstrengung und Hingabe erforderlich ist, um intelligenter zu werden. Deine kognitiven Fähigkeiten zu verbessern, um intelligenter zu werden ist keine einfache Aufgabe, aber sehr befriedigend. Motiviere dich, indem du diese Ratschläge in der Praxis umsetzt, und gib mit Köpfchen an!

Quelle: Cristina Martínez de Toda, Psychologin bei CogniFit