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Bedeutet Alleinsein Einsamkeit? Vor- & Nachteile. Wieso haben wir Angst davor?

Ist Einsamkeit gut? Einsamkeit gehört zum Menschsein dazu. Jeder hat sich schon einmal alleine oder einsam gefühlt. Das Gefühl der Einsamkeit kann sich negativ auf die körperliche und geistige Gesundheit auswirken. Es ist jedoch sehr hilfreich zu lernen alleine zu sein, ohne sich dabei einsam zu fühlen. Die Zeit mit sich selbst zu genießen kann sehr hilfreich sein, um mit den eigenen Gefühlen in Kontakt zu treten, sich besser kennenzulernen und als Person zu wachsen. Entdecke hier einen nützlichen Leitfaden: Was ist Einsamkeit? Warum haben wir Angst davor, allein zu sein? Welche Arten der Einsamkeit beziehungsweise des Alleinseins gibt es und was kann man tun, um das Gefühl der Einsamkeit zu überwinden?

Bedeutet Alleinsein Einsamkeit?

Was ist Einsamkeit? Konzept und Definition

Das Gefühl der Einsamkeit ist eines der schlimmsten Gefühle, das wir haben können. Sich einsam zu fühlen gefährdet unser Glück. Um glücklich zu sein, müssen wir intime Bindungen mit anderen Menschen eingehen. Wir brauchen jemanden, dem wir vertrauen können, wir haben das Bedürfnis uns zugehörig zu fühlen und jemanden in unserem Leben zu haben, auf den wir uns verlassen können. Enge Beziehungen zu haben (was nicht bedeutet, dass es viele Beziehungen sein müssen) ist einer der Schlüssel zum Glücklichsein.

Es lassen sich zwei verschiedene Konzepte unterscheiden, die im Deutschen Sprachgebrauch oft vermischt werden: Die Einsamkeit und das Alleinsein. Das erste Konzept bezieht sich auf das Gefühl der Qual bei der realen oder wahrgenommenen Abwesenheit von sozialen Kontakten. Der zweite Begriff bezieht sich darauf alleine zu sein, was durchaus auch mit einer positiven Konnotationen einhergeht. Man kann es beispielsweise durchaus genießen sich von Zeit zu Zeit zurückzuziehen.

Alleine zu sein kann durchaus positiv sein. Das Problem liegt darin sich alleine, besser gesagt einsam zu fühlen, indem man einen Mangel an sozialer Unterstützung wahrnimmt und glaubt niemanden zu haben, auf den man sich verlassen kann. Das ist die Gefahr der sozialen Isolation.

Einsamkeit lässt sich deshalb als einen lähmenden psychischen Zustand definieren, der durch das wirkliche oder wahrgenommene Fehlen befriedigender sozialer Beziehungen entsteht. Menschen die sich einsam fühlen, verspüren ein Gefühl der Leere, Wertlosigkeit und andere depressive Symptome.

Ist Einsamkeit oder das Alleinsein positiv?

Wie zuvor erwähnt wurde, muss man diese beiden Begriffe gut voneinander unterscheiden, um diese zu bewerten. Im folgenden werden wir von dem positiven Alleinsein sprechen, ein Gefühl, bei dem man sich nicht begleitet und demnach alleine fühlt, aber nicht einsam. Es handelt sich also um eine positive und notwendige Form des Alleinseins.

Es stimmt, dass wir eine sehr soziale Spezies sind und andere brauchen. Aber um uns mit den anderen gut zu verstehen, müssen wir uns zunächst gut mit uns selbst verstehen.

Einsamkeit und Introspektion

Zeit alleine zu verbringen erlaubt Raum zum Denken zu haben. Es hilft dabei, sich selbst kennenzulernen, mit sich selbst in Kontakt zu treten und ist unentbehrlich für das persönliche Wachstum.

Viele Menschen können nicht oder nur ganz schwer alleine sein. Diese große Abhängigkeit von anderen hindert einen daran, richtig glücklich sein zu können. Außerdem ist das “Nicht alleine sein können” oft ein Zeichen dafür, dass die betroffene Person psychische Probleme hat. Das eigene Wohlbefinden können wir nicht von anderen abhängig machen, das ist nicht effektiv. Wir müssen für unser eigenes Glück verantwortlich sein. 

Das Alleinsein gibt uns die Möglichkeit herauszufinden, was wir wirklich im Leben wollen, was unsere Ziele sind, was wir mögen, was wir nicht mögen und was wir brauchen.

Alleinsein und Kreativität

Zeit allein zu verbringen kann der Schlüssel zur Entwicklung kreativer Ideen sein. Wenn wir allein sind, können wir unseren Gedanken freien Lauf lassen und besser auf uns selbst hören.

Es gibt die Redensart eine “Idee auszubrüten”. Dieser Prozess ist an der Generierung von kreativen Projekten und Ideen beteiligt. Bei diesem Prozess distanzieren wir uns einen Moment von unserer Arbeit und lassen zu, dass unser Bewusstsein (ohne eine eigene Handlung vorzunehmen) unseren Verstand und unser Wissen vertieft, um unbewusste Verbindungen herzustellen. Dies ist nur möglich, wenn wir alleine sind und Aufgaben ausführen, die wenig kognitive Anstrengung erfordern, wie beispielsweise mechanische Aufgaben.

Wieso fühlen wir uns einsam?

Heutzutage fühlen wir uns viel einsamer als früher, wie hier genauer untersucht wurde. Es scheint paradox, da wir über unzählige Kommunikationsmedien und soziale Netzwerke verfügen, die es uns ermöglichen, mit anderen in Kontakt zu treten.

Unsere Gesellschaft hat sich verändert. Heutzutage suchen wir nach dem unmittelbaren Glück. Wir widmen unseren sozialen Beziehungen keine Zeit und investieren nicht in sie. Wir leben von unserem Image in sozialen Netzwerken, haben aber keinen wirklichen Kontakt zu Menschen.

Gerade ältere Menschen laufen Gefahr, sich einsam zu fühlen. Der Tod eines Ehegatten, der Ruhestand, die Tatsache, dass die eigenen Kinder eine eigene Familie bilden, bringt ältere Menschen dazu, viel Zeit allein zu verbringen.

Wenn du in Begleitung bist, aber dich einsam fühlst

Sich allein zu fühlen, auch wenn wir Menschen um uns herum haben, ist eine Art subjektiver Einsamkeit.

Einsamkeit zu verspüren, auch wenn wir nicht allein sind, hängt mit der Qualität und Intimität der vorhandenen Beziehungen zusammen und nicht mit der Quantität der Beziehungen. Vielleicht liegt es daran, dass man weniger Kontakt zu anderen hat, als man braucht.

In vielen Fällen liegt das an uns selbst. Dabei ist es nicht so, dass wir Schuld daran sind, sondern oft falsche Überzeugungen und Gedanken haben, die uns selbst beschränken. “Niemand fragt mich, wie es mir geht”, “Keiner ruft mich an”, “Niemand schlägt Pläne vor.” Das mag stimmen, aber wir können die Verantwortung nicht anderen überlassen. Wenn du selbst Pläne vorschlägst, Leute anrufst und auf andere zugehst, wird es wahrscheinlicher, dass sie sich auch dir nähern. 

Formen der Einsamkeit

Es lassen sich verschiedene Formen der Einsamkeit unterscheiden.

Emotionale Einsamkeit

Emotionale Einsamkeit entsteht durch den Verlust der Bindung zu einer anderen Person. Dies kann auf den Tod eines Partners oder das Ende einer Beziehung zurückzuführen sein.

Soziale Einsamkeit

Soziale Einsamkeit bezieht sich auf das Fehlen eines Netzwerks sozialer Beziehungen, zu welchem sich die betroffene Person zugehörig fühlt.

Subjektive oder objektive Einsamkeit

Die subjektive Einsamkeit bezieht sich auf die Tatsache, dass wir uns trotz Begleitung einsam fühlen, wie es beispielsweise auch in Paar-Beziehungen geschehen kann.

Sich in einer Beziehung einsam zu fühlen ist ein Indikator dafür, dass die Beziehung nicht gut läuft. In diesen Fällen sollte man die Ursachen dieser Gefühle herausfinden, die Kommunikation zwischen den Partnern verbessern und herausfinden, was die beiden Partner voneinander brauchen.

Die objektive Einsamkeit bezieht sich darauf, dass jeder außenstehende Beobachter sehen kann, dass eine Person wirklich allein, einsam und isoliert ist.

Situative Einsamkeit

Diese Art der Einsamkeit bezieht sich auf die Tatsache, dass nach einer Zeit des psychischen Unwohlseins, die Menschen es schaffen sich dem Verlust zu stellen, diesen bewältigen und sich erholen. Es ist eine Art vorübergehender Einsamkeit.

Einsamkeit als Anpassungsmechanismus

Das Gefühl der Einsamkeit hat in der Regel Erfolg, wenn dadurch nach einem Wohnortswechsel oder einem Trauerfall die Verbindung oder Wiederverbindung zu anderen erleichtert wird und die soziale Isolation durch das Gefühl vermieden wird. Das Gefühl dient als eine Form der Warnung oder des Alarms, dass etwas nicht so ist, wie es sein sollte und etwas geändert werden muss.

Chronische Einsamkeit

Ist ein stabilerer Zustand, der in der Regel das Ergebnis davon ist, dass die Person Schwierigkeiten damit hat, im Laufe der Jahre zufriedenstellende soziale Beziehungen aufzubauen.

Man könnte also sagen, dass das Gefühl der Einsamkeit manchmal notwendig ist. Es ist sozusagen eine Warnung dafür, dass etwas nicht gut läuft und dass es notwendig ist, wieder mit anderen in Kontakt zu treten. Wenn man dieses Gefühl jedoch nicht richtig handhabt, verfängt man sich darin und ist später nicht mehr in der Lage, dort wieder heraus zu kommen. Das erschwert die Lösung dieses Problems ungemein.

Gedanken, Überlegungen, Sätze und Verbalisierungen bei Einsamkeit

Wenn wir uns einsam fühlen, können eine Reihe von Gedanken, Überlegungen oder Formulierungen auftreten, welche das Gefühl der Einsamkeit verstärken und aufrecht erhalten. Diese Gedanken sind oft irrational, das heißt sie sind nicht rationaler Natur. Diese Überzeugungen sollten deshalb abgebaut werden. Die kognitive Umstrukturierung kann in diesen Fällen eine effektive Technik sein.

“Ich bin den Leuten egal, ich bin langweilig.”

Einer der immer wiederkehrenden Gedanken der Einsamkeit ist es zu glauben, dass  “die Leute sich nicht für einen interessieren, weil man ein langweiliger Mensch ist“. Weißt du wirklich, was diese Leute denken? Hast du sie gefragt? Hast du objektive Beweise dafür, dass das so ist?

Falls dir mehrere Leute gesagt haben, dass du langweilig bist – Ist es das schlimmste, was dir passieren kann? Mit Sicherheit hast du schon viel schwierigere Dinge in deinem Leben ertragen als die Tatsache, dass dich jemand für langweilig hält.

Was nutzt es dir, dir einzureden, dass sich keiner für dich interessiert? Du fühlst dich dadurch nur schlecht und trägst nicht dazu bei, dass du dich weniger einsam fühlst und den Kontakt zu Leuten suchst. 

Es ist schwierig jedem langweilig zu erscheinen, genauso wie es schwierig ist von jedem gemocht zu werden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dich jemand interessant findet.  Außerdem hast du mit Sicherheit einige Konversationsthemen, die bei deinem Gegenüber das Interesse wecken.

“Keiner sorgt sich um mich, ich bin ihnen egal.”

Einer der immer wiederkehrenden Sätze der Einsamkeit ist zu glauben, dass “die anderen sich nicht um einen kümmern, weil man ihnen egal ist“. Überlege dir, ob es stimmt, dass du deiner Familie und deinen Freunden egal bist und sie sich nicht um dich sorgen? Waren sie nicht für dich da, als du ihnen erzählt hast, dass du eine schwere Zeit hattest? Welche Belege gibt es dafür, dass diese Aussage stimmt?

Manchmal scheint es so, als würden sich andere nicht um einen kümmern, weil sie gar nicht wissen, dass es einem nicht gut geht. Doch um dir helfen zu können müssen sie wissen, wie du dich fühlst. Du musst es ihnen also auch mitteilen und dich ihnen öffnen. Man kann nicht erwarten, dass die Leute es erraten oder ständig fragen, wie es dir geht. Jeder hat sein eigenes Leben und seine eigenen Sorgen und keiner hat die Zeit ständig auf alle anderen um sich zu achten.

Zu denken, dass sich keiner um einen sorgt und man anderen egal ist, macht es nicht einfacher, mit anderen in Kontakt zu treten, ganz im Gegenteil. Es führt dazu, dass du dich mehr isolierst und dich über die Leute ärgerst, die dir nahe stehen.

“Man kann anderen nicht trauen”

Eines der wiederkehrenden Gedanken der Einsamkeit ist es auch zu glauben, “dass man anderen nicht trauen kann“. Es ist vielleicht nicht möglich, jedem zu vertrauen. Es gibt Leute, die zuverlässiger sind als andere, aber man kann das nicht verallgemeinern. Es gibt dort draußen gute Menschen, denen man vertrauen kann. 

“Sobald ich einen Partner finde, bin ich nicht mehr einsam”

Ein anderer Satz, der unter einsamen Menschen am häufigsten wiederholt wird, ist der Glaube “sich nicht mehr einsam zu fühlen, sobald man einen Partner gefunden hat“. Einen Partner zu haben ist keine Garantie dafür, sich nicht einsam zu fühlen. Man kann man sich durchaus sehr einsam fühlen, selbst wenn viele Menschen um einen herum sind. Das Gefühl der Einsamkeit hängt nicht davon ab, wen wir neben uns sitzen haben, sondern von uns selbst. Vielleicht haben wir einen Partner, wenn wir aber kein Vertrauen aufbauen und Zuneigung verspüren, bleiben wir einsam.

Wenn man davon ausgeht, dass ein Partner die Lösung für die Probleme der Einsamkeit sein wird, geht man dazu über verzweifelt nach einem solchen Partner zu suchen. In der Regel “klammert” man sich dann an die erstbeste Person, was zu dysfunktionalen Beziehungen und Abhängigkeitsdynamiken führen kann.

“Es ist besser, die Dinge in Gesellschaft zu tun”

Ein anderer wiederkehrender Gedanke der Einsamkeit ist oft zu glauben, “dass es besser ist, Dinge in Gesellschaft zu tun“. Es kann sicherlich mehr Spaß machen, Aktivitäten mit anderen zusammen zu machen. Es ist ganz normal, dass man es bevorzugt Aktivitäten mit anderen Personen zu teilen. Doch das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass es negativ ist allein Dinge zu unternehmen, einige Sachen machen allein sogar mehr Spaß. Wenn wir nie etwas allein gemacht haben, kann einem die Vorstellung zunächst etwas Angst bereiten, sie wird in den meisten Fällen aber zu einem durchaus positiven Erlebnis.

Zu denken, dass es besser ist, die Dinge mit jemand anderem zu tun, macht einen nicht glücklicher sondern lähmt einen lediglich. Es hält dich davon ab, die Dinge zu tun, die du gerne tust. Wenn du gerne ins Kino gehen, aber niemand diesen Film sehen kann oder will, lass dich nicht davon abhalten trotzdem hinzugehen. Sonst wirst du dich am Ende nur noch schlechter fühlen und den Film nicht gesehen haben.

“Wenn ich alleine dort hingehe, sehe ich aus wie ein Idiot.”

Einer anderer typischer Gedanke der Einsamkeit ist es zu denken, dass “man wie ein Idiot wirkt, wenn man alleine irgendwohin geht“. Nur wenige Leute denken, dass jemand, der allein spazieren geht, allein zu Abend isst, allein ins Kino geht oder irgendeine andere Aktivität ausführt, ein Idiot oder ein Verlierer ist. Viele Menschen sehen es in der Tat als etwas Bewundernswertes an. Es gehört Mut dazu, sich aufzuraffen etwas allein zu unternehmen. Außerdem sollten wir niemals aufhören etwas zu tun, das uns Freude bereitet, weil die anderen schlecht darüber denken könnten. Es ist unmöglich allen Menschen zu gefallen und dies zu versuchen ist dementsprechend nicht sinnvoll. 

“Allein zu sein ist furchtbar”

Ein weiterer Gedanke, den einsame Leute oft haben ist es zu denken, “dass es furchtbar ist, allein zu sein“. Oft ist es in Gesellschaft lustiger. Es ist ein schreckliches Gefühl, sich einsam zu fühlen, doch allein zu sein muss nicht zwangsläufig furchtbar sein.

Wer neigt dazu, unter Einsamkeit zu leiden?

Welche Menschen fühlen sich einsam? Ohne Ausnahme kann sich jeder von uns einsam fühlen. Es gibt jedoch bestimmte Eigenschaften oder Ereignisse, welche die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass man sich einsam fühlt.

  • Unsere Persönlichkeitsmerkmale. Menschen, die Schwierigkeiten haben, Beziehungen einzugehen und Verbindungen zu knüpfen, empfinden eher Einsamkeit. Also introvertierte, schüchterne oder ängstliche Menschen.
  • Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl, Gefühlen der Wertlosigkeit und Ungeliebtheit, gehen nur selten auf andere Menschen zu. Das Problem ist, dass der soziale Kontakt das Selbstwertgefühl steigert. Dementsprechend sinkt das Selbstwertgefühl je weniger Kontakte man hat. Dies führt zu einem sehr unerwünschten Teufelskreis.
  • Geringe soziale Kompetenz. Menschen mit geringen sozialen Fähigkeiten haben auch Schwierigkeiten dabei, soziale unterstützende Netzwerke aufzubauen und zu erhalten.
  • Soziodemographische Merkmale. Junge und ältere Menschen sind häufiger einsam. Das Fehlen eines Partners, Schwierigkeiten mit der Kernfamilie und der Verlust von Angehörigen macht es wahrscheinlicher, dass man sich einsam fühlt.

Wieso haben wir Angst davor alleine zu sein?

Warum haben wir Angst vor dem Alleinsein? Es scheint in unserer Gesellschaft schlecht angesehen, allein zu sein. Manchmal drängt die Familie einen dazu, einen Partner zu finden oder zu heiraten. Menschen, die allein essen gehen, allein ins Kino gehen oder allein reisen, sind meist die Ausnahme. Aber immer mehr Menschen tun das.

Es stimmt, dass wir andere Menschen brauchen, aber auch eine gewisse Dosis des Alleinseins ist notwendig. Und das ist nicht negativ. Wie wir bereits gesagt haben, müssen wir in der Lage sein Zeit mit uns selbst zu verbringen.

Wir haben Angst davor allein zu sein, weil wir uns verletzlich und verlassen fühlen. Wir mögen glauben, dass wir die anderen brauchen, dass sie uns vervollständigen und sie sich um uns kümmern müssen. Man denkt vielleicht, dass man allein nicht gut genug ist und bestimmte Dinge nicht allein kann und Hilfe benötigt. Vielleicht denkt man auch, dass Einzelgänger komische Wesen sind, die psychische Probleme haben, die andere Menschen davonlaufen lassen. Es kann sein, dass man sich einsam fühlt, weil man viel Liebe zu geben hat und niemand an unserer Seite ist, oder diese Person die Zuneigung ablehnt. 

Doch nichts davon stimmt. Ganz selten sind wir wirklich allein. Es kann sein, dass man sich von seinen Freunden oder Familienmitgliedern distanziert hat, doch diese Kontakte kann man wieder aufnehmen. Jeder von uns verfügt über die notwendigen Ressourcen, um seine Entscheidungen zu treffen und eigene Ziele zu verfolgen. Wir sind dabei nicht von anderen abhängig. Sicherlich können uns nahestehende Personen helfen, aber nicht aus einer Abhängigkeit heraus.

Wenn wir die volle Verantwortung für uns selbst übernehmen, uns wertschätzen, uns zuhören, uns körperlich, emotional und geistig pflegen ist es unwahrscheinlich, dass wir Angst davor haben allein zu sein.

Folgen der Einsamkeit

Wie diese Studie beschreibt, kann die Einsamkeit sehr negative Folgen für unsere körperliche und geistige Gesundheit haben. Die Wahrnehmung von sozialer Isolation oder Einsamkeit erhöht die Wachsamkeit gegenüber potenzieller Gefahren und erhöht das Gefühl der Verletzlichkeit, während gleichzeitig der Wunsch nach dem erneuten Kontakt zu anderen verstärkt wird. Die Hypervigilanz gegenüber sozialen Bedrohungen verändert psychologische Prozesse, die das Funktionieren des Organismus beeinflussen, vermindert die Schlafqualität (Schlafstörungen können auftreten) und erhöht die Wahrscheinlichkeit an bestimmten Krankheit zu leiden oder zu sterben.

Psychische Folgen der Einsamkeit

  • Sich einsam zu fühlen kann leicht in einer Depression münden.
  • Einsamkeit verschnellert den kognitiven Verfall und erhöht das Risiko an Alzheimer zu erkranken. CogniFit verfügt über spezifische Trainingsprogramme, die frühem kognitiven Verfall vorbeugen, die sich als effizient erwiesen haben.
  • Sie führt zu einer verminderten Teilnahme an sozialen Aktivitäten, Freizeit und Bewegung.
  • Sie hängt mit “destruktiven” Gewohnheiten zusammen: Überbeanspruchung, Alkoholkonsum, Tabak…
  • Steigert das Stresslevel, da es an emotionaler Unterstützung fehlt.

Körperliche Folgen der Einsamkeit

  • Erhöht den Blutdruck
  • Hat direkte Auswirkungen auf das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System, was ein erhöhtes Erkrankungsrisiko und ein erhöhtes Sterberisiko mit sich bringt
  • Chronische Einsamkeit hängt mit der Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Probleme zusammen. Doch auch vorübergehende Gefühle der Einsamkeit stellen bereits ein Gesundheitsrisiko dar.
  • Kann zu einer Verschlechterung der Folgen von Tumorerkrankungen führen
  • Die Gesundheit (beispielsweise Depression) kann sich auf die Einsamkeit auswirken. Eine Krankheit zu haben, kann die Gefühle der Einsamkeit erhöhen.

Was kann man tun, um die Einsamkeit oder das Alleinsein zu bekämpfen?

Suche Kontakt zu anderen: Geh auf andere Personen zu, entweder wenn du keine Freunde oder Menschen in deiner Nähe hast, oder wenn die Beziehung zu diesen abgekühlt ist. Sorg dich um die anderen, frage wie es ihnen geht, wie sie das Wochenende oder die Feiertage verbracht haben, oder frage sie nach ihren Plänen. Hab keine Angst, den ersten Schritt zu tun. 

Reflektiere deine Gedanken: Was denkst du über das Alleinsein? Was sind die Gedanken, die du hast, wenn du allein bist? Denke darüber nach, ob diese objektiv und nützlich sind und relativiere sie.

Verbinde dich mit dir selbst: Lerne, dir deiner Gefühle, Gedanken, Bedürfnisse, Wünsche und Ziele besser bewusst zu sein… Die Achtsamkeitsmeditation kann dir dabei eine große Hilfe sein.

Sieh das Alleinsein nicht alles etwas Negatives an: Es ist nichts falsch daran, Zeit allein zu verbringen. Wie wir bereits gesagt haben, ist es notwendig, sich mit sich selbst zu verbinden. Dadurch kann man viel innere Zufriedenheit erlangen.

Sieh dich nicht in der Opferrolle und schreite zur Tat: Es ist sinnlos, sich selbst zu bemitleiden. Fall nicht in die Opferrolle “Warum passiert mir das alles?”. Frage dich selbst, was du daraus lernen kannst und was du unternehmen kannst, um dieses Gefühl zu beenden. Mach einen Schritt nach vorne und geh auf andere zu, öffne dich für neue Beziehungen, interagiere mit anderen Personen und lass die Zeit der Isolation hinter dir. 

Such dir keine unmittelbare Linderung als Trost gegen die Einsamkeit: Der Wunsch, die Gefühle der Einsamkeit schnell zu lindern, führt oft zu riskanten Verhaltensweisen wie exzessiver Alkohol-, Drogen-, oder Nahrungskonsum oder zwanghafte Einkäufe. Auf diese Weise versucht man dem Gefühl der Einsamkeit zu entkommen, aber es ist viel effektiver und gesünder, ihr ins Auge zu sehen. Darüber hinaus führen diese Aktivitäten nur zu einer kurzfristigen Linderung, so dass wir uns danach schlechter fühlen.

Übersetzt aus dem Spanischen. Original: Andrea García Cerdán, Psychologin bei CogniFit.

Niedriges Selbstwertgefühl: Gründe, Folgen und Test – Was kann ich tun?

Niedriges Selbstwertgefühl? Es ist viel schwieriger als es aussieht zu lernen “Ich liebe mich” anstelle von “Ich liebe dich” zu sagen. Stell dich auf die Probe. In diesem Artikel zeigt dir die Neuropsychologin Cristina Martínez de Toda die Schlüssel zur Entwicklung eines ausgeglichenen und gesunden Selbstkonzeptes und infolgedessen wirst du lernen, besser mit deinem niedrigen Selbstwertgefühl umzugehen.

“Verlieb dich in dich selbst, ins das Leben, in deine Umgebung, in das, was du machst, und wer du bist. Walter Riso”

Niedriges Selbstwertgefühl

Was ist das Selbstwertgefühl? Das Selbstwertgefühl ist die Bewertung oder die Auffassung, die wir von uns selbst haben. Es baut sich anhand der Erfahrungen, sowohl den negativen als auch den positiven, auf, die wir im Laufe unseres Lebens gemacht haben. Vom Selbstwertgefühl hängen die Erwartungen ab, die wir an uns selbst stellen und unser eigenes Wertekonzept oder Selbstkonzept.

Deswegen ist ein positives Selbstwertgefühl und Selbstliebe unabdingbar für den Erfolg im Leben. Wir wissen alle vom Wert der Selbstachtung, aber nur wenige von uns wissen, wie man für sie sorgt, sie verwöhnt und erhält.

“Der Unterschied zwischen dem, wo du gestern warst und dem, wo du morgen sein wirst, liegt in dem, was du HEUTE denkst, sagst du und tust.”

Gründe für ein niedriges Selbstwertgefühl – Warum ist mein Selbstwertgefühl so niedrig?

Ein niedriges Selbstwertgefühl ist ein Problem, dass einen großen Teil der Bevölkerung betrifft, aber estaunlicherweise ist sich die Mehrheit dessen gar nicht bewusst. Wenn wir wegen Angst- und Depressionsproblemen zum Psychologen gehen, liegt diesen Pathologien oft ein niedriges Selbstwertgefühl zugrunde, aber wir sind uns dessen oder dessen Folgen für unsere psychische Gesundheit für gewöhnlich nicht bewusst.

Beim Aufbau unseres eigenen Selbstwertgefühls durchläuft jedes menschliche Wesen einen einzigartigen und unvergleichbaren Weg. Das Selbstwertgefühl baut sich allmählich auf, und auch wenn persönliche Eigenschaften einen Einfluss auf diesen Prozess haben, sind die erlebten Erfahrungen und die Menschen, mit denen du in Kontakt trittst, ein entscheidender Faktor. Dies führt zu dem Ergebnis einer subjektiven Empfindung von persönlichem Wert oder im Gegensatz, von Unfähigkeit.

Die ersten Lebensjahre sind grundlegend für die Bildung eines hohen oder niedrigen Selbstwertgefühls, aber auch die Erfahrungen, die wir als Erwachsene erleben, können es verändern. Unter den zahlreichen Gründen für ein niedriges Selbstwertgefühl können wir die folgenden hervorheben:

–          Körperlicher, sexueller oder emotionaler Missbrauch, vor allem in jungem Alter.

–          Der Erwartungsgrad unserer Eltern und Lehrer, dem wir in der Kindheit ausgesetzt            waren.

–          Unter Diskrimination jeder Art leiden.

–          Belästigung oder Mobbing erleiden.

–          Den Verlust eines geliebten Menschens erleiden.

–          Soziale Ausgrenzung

–          Arbeitslosigkeit oder prekäre Arbeitssituationen

Wenn eine Person schwierige Zeiten durchläuft, bildet sie sich, fast ohne es zu merken, negative Überzeugungen über sich selbst. Sei es über ihre intellektuellen Fähigkeiten, ihr Aussehen oder ihre Fähigkeiten, Erfolg im Leben zu haben.

Genau so wichtig wie unsere Erlebnisse sind die Interpretation, die wir ihnen geben.

Das Wichtige am niedrigen Selbstwertgefühl ist, dass es sich im Allgemeinen auf Überzeugungen und nicht auf Tatsachen stützt, und das Glaubenssystem der Menschen lässt sich formen und modifizieren.

So ist die Erhöhung unseres Selbstwertgefühls ein Schlüsselfaktor, um uns mit uns selbst wohl zu fühlen.

 

Lerne, dich zu lieben

Die Rosenberg-Skala: Finde heraus, ob du ein niedriges Selbstwertgefühl hast

Hast du schon mal innegehalten, um darüber nachzudenken, was du wirklich von dir denkst? Im Folgenden lade ich dich dazu ein, diesen kleinen Test namens Selbstwertskala von Rosenberg zu machen, der dir helfen wird, den Grad der Zufriedenheit mit dir selbst zu messen.

Denk daran, dass dies eine einfache Bewertungs- und Orientierungsübung ist und in keinem Fall eine klinische Diagnose darstellt.

Die Rosenbergskala ist ein Test zum Selbstwertgefühl, das er dir ermöglicht ausfindig zu machen, ob du ein niedriges Selbstwertgefühl hast. Diese Bewertung stützt sich auf 10 Aussagen, die du möglichst ehrlich auf dieser Skala beantworten musst:

1: Gar nicht einverstanden

2: Nicht einverstanden

3: Einverstanden

4: Komplett einverstanden

  1. Ich empfinde mich als gleichwertig mit den anderen.
  2. Im Allgemeinen neige ich dazu zu denken, dass ich eine Enttäuschung bin.
  3. Ich denke, ich habe ein paar gute Eigenschaften.
  4. Ich kann die Dinge genau so gut machen wie die anderen.
  5. Ich glaube, ich habe nicht viel, worauf ich stolz sein kann.
  6. Ich habe mir selbst gegenüber eine positive Haltung.
  7. Im Allgemeinen bin ich mit mir zufrieden.
  8. Ich hätte gern mehr Selbstrespekt.
  9. Ich fühle mich manchmal wirklich nutzlos.
  10. Manchmal denke ich, dass ich nichts wert bin.

Korrektur und Ergebnisse

Von den Sätzen 1 bis 5 zählen die Antworten von 1 bis 4 jeweils 4 bis 1 Punkte. Das heisst, genau umgekehrt. Beispiel: Wenn du bei Satz Nr. 1 4 Punkte gegeben hast, musst du einen Punkt zählen.

Von den Sätzen 6 bis 10, zählen die Antworten 1 bis 4 auch 1 bis 4 Punkte.

Von 30 bis 40 Punkte: Hohes Selbstwertgefühl, als normales Selbstwertgefühl angesehen.

Von 26 bis 29 Punkte: Mittleres Selbstwertgefühl. Dies bedeutet keine schweren Selbstachtungsprobleme, aber eine Verbesserung wäre ratsam.

Weniger als 25 Punkte: Niedriges Selbstwertgefühl. Es gibt bedeutende Selbstachtungsprobleme.

Folgen eines niedrigen Selbstwertgefühls

Ein niedriges Selbstwertgefühl wirkt sich negativ auf alle Bereiche deines Lebens aus. Die Wahrnehmung, die du von dir selbst und deinem Wert oder des Fehlen dieses Wertes hast, hat unvermeidbare Auswirkungen auf deine Arbeitsleistung, deine Beziehungen im Privatleben und die Beziehung mit der Welt und dir selbst haben.

“Wir können andere nicht lieben, wenn wir nicht vorher lernen, uns selbst zu lieben”

Es ist viel komplizierter als es scheint, dich selbst zu lieben. Dich richtig lieben zu können heißt, dich zu akzeptieren, zu respektieren, deinen vitalen Bedürfnisse nachzukommen und dich dafür zu lieben, wer du bist, mit deinen Stärken und Schwächen.

Eine Person, die sich liebt und sich selbst wertschätzt, strahlt positive Vibrationen aus und erweckt Neugierde darauf, sie kennenzulernen. Sie verbreitet Liebe, weil sie sich selbst akzeptiert hat. Und unbewusst nehmen das die anderen wahr.

Gegen das niedrige Selbstwertgefühl kämpfen: Lerne, dich zu lieben

Eine Person, die sich nicht liebt und, vor allem, sich nicht respektiert, läuft große Wahrscheinlichkeit, in toxische Beziehungen verwickelt zu werden.

Denk daran, dass Vorbeugung die beste Kur ist …

Schlüssel zur Erhöhung eines niedrigen Selbstwertgefühls

1. Verwandle negative Gedanken ins Positive

Wenn du ein niedriges Selbstwertgefühl hast, ist es sehr wahrscheinlich, dass du dir selbst unangenehme Botschaften schickst, die reich an “Ich kann nicht”, “Ich bin das nicht wert”, “Ich werde scheitern”, “Ich verdiene keine Liebe” sind.

Auch wenn du das nicht bewusst machst, präsentieren sich diese Botschaften mehr oder weniger subtil in deinem Alltag und vermindern deine Lust darauf, ein neues Projekt anzugehen und sabotieren letztendlich dein Wohlbefinden.

Mach eine Liste von deinen am meisten wiederkehrenden negativen Gedanken und schreib daneben eine Ermutigung, die du wiederholen kannst, wenn das Negative erscheint.

Zum Beispiel: Für den Satz “Ich bin nicht dafür gemacht” wäre der Gegengedanke “Ich kann das problemlos in Angriff nehmen”. Jedes Mal, wenn der negative Gedanke auftaucht, halt inne und biete ihm mit dem positiven Denken die Stirn.. Am Anfang wird dir das schwer fallen, aber wenn du es regelmäßig machst, wir sich dieses Verhalten automatisieren.

Was du dir selbst sagst, kann dir Macht geben oder wegnehmen, und nur du kannst die Worte wählen …

2. Hast du ein geringes Selbstwertgefühl? Mach eine Liste deiner Erfolge

Für gewöhnlich neigen wir dazu, unsere Niederlagen und Fehler grösser zu machen und das Gute, was in unserem Leben geschieht, für einen glücklichen Zufall zu halten.

Das ist ein unverzeihlicher Fehler. Sicher hast du in deinem Leben schon sehr interessante Erfolge geerntet, denen du jetzt nicht mehr den Wert gibst, den sie verdienen.

Wenn du ein niedriges Selbstwertgefühl hast, gibt es eine gute Übung, die darin besteht, eine Liste mit den persönlichen Erfolgen zu erstellen, auf die du am stolzesten bist.

Zum Beispiel:

–          Ich habe das Studium geschafft

–          Ich habe Padel-Spielen gelernt

–          Ich habe eine zweite Sprache gelernt

–          Ich bin Vater/Mutter geworden

–          Ich habe die Arbeit bei dieser Firma bekommen

Kleb dir diese Liste an den Kühlschrank oder irgendwohin, wo du sie oft siehst. Diese Liste wird dich daran erinnern, dass du die nötigen Fähigkeiten hast, zu erreichen, was du dir vornimmt.

3. Akzeptiere dich genau so, wie du bist

Mit deinen Stärken und Schwächen. So klar und schwierig. Sei realistisch, versuche nicht, das Unmögliche zu ändern, und sei dir deinen Schwächen und Stärken bewusst. Eine gute Kenntnis deiner selbst ist das wirkungsvolle Werkzeug, um Erfolg in deinem Leben zu haben und dein emotionales Wohlgefühl zu entwickeln.

“Es ist viel schwieriger, sich selbst zu beurteilen, als die anderen zu beurteilen. Wenn du es schaffst, dich selbst richtig zu beurteilen, bist du wirklich weise.” Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz.”

4. Vergiss die Vergleiche, um dein niedriges Selbstwertgefühl nicht zu nähren

Vergleiche sind widerlich und ergeben selten etwas Positives. Einzig und allein, wenn dieser Vergleich als intrinsische Motivation für eine Verbesserung genutzt wird, wird sie dir etwas Positives bringen und du wirst ein Gefühl von Bewunderung und nicht von Neid empfinden.

Wenn du dich minderwertig fühlst oder dich dafür verachtest, nicht das Eine oder das Andere in deinem Leben zu haben, denk daran, dass viele Leute gerne das hätten, was du hast, oder sein würden, wer du bist. Sei dankbar für deine persönlichen Stärken, anstatt dich beim Versuch zu erfüllen, was die Gesellschaft dir auferlegt, fertigzumachen.

Sei kritisch mit deinen persönlichen Forderungen und schätze nicht gering, was du schon besitzt.

5. Finde die Ursache für dein niedriges Selbstwertgefühl

Ein grundlegender Schritt für die Lösung eines jeden Problems besteht darin, die Wurzel der Angelegenheit zu identifizieren. Oft versuchen wir, das Symptom zu beseitigen, statt die Krankheit in Angriff zu nehmen. Dies kann uns kurzfristige Erleichterung verschaffen, aber wenn wir nicht die wirkliche Ursache der Krankheit bekämpfen, kann sich das Symptom im Laufe unserer Leben auf verschiedene Arten wiederholen.

Wenn du Schwierigkeiten bei diesem Schritt hast, rate ich dir, dich an einen Experten zu wenden. Ein Termin bei einem in dieser Angelegenheit qualifizierten Psychologen kann dich dazu leiten, das wirkliche Problem zu identifizieren.

Um zum Ende zu kommen, möchte ich euch ein interessantes Video über Tipps zum Stärken des Selbstwertgefühls zeigen.

“Das Selbstwertgefühl ist keine so verwerfliche Sünde wie die eigene Geringschätzung. William Shakespeare”

Quelle: Cristina Martínez de Toda, Psychologin bei CogniFit.