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10 Strategien, um alles schneller zu lernen – So funktioniert dein Gehirn!

Schneller lernen – Meine Absicht ist, dass du dein Gehirn ein bisschen besser kennenlernst, weißt was es kann und wie es funktioniert, damit es einfacher wird, die Dinge schneller und mit weniger Anstrengung zu lernen. Schöpfe dein gesamtes Potenzial in Lernsituationen aus!

Alles schneller lernen

1. Schneller lernen: Mach einen guten Plan

Viele Menschen unterschätzen die Bedeutung der Planung, manchmal aus Zeitgründen oder weil die Aufgabe nicht sehr komplex ist. Die wichtigste Strategie, um die Dinge schneller und effizienter zu lernen, ist diese Anfangsphase: Die Planung. Wenn du deine Arbeit gut organisieren kannst, dir Prioritäten setzt und den Aufwand, den du für jede Aufgabe brauchst, gut einschätzt, wirst du eine höhere Leistung erbringen und Probleme besser lösen. Es ist normal, dass es dir am Anfang etwas schwerer fällt, angemessen zu planen, aber verzweifle nicht, diese kognitive Fähigkeit verbessert sich durch die Übung.

Wie kann ich schneller lernen?
1.- Sammle alle notwendigen Daten, untersuche und bereite alle Materialien vor, von denen du denkst, dass du sie brauchen wirst. Es ist wichtig, dass du diese Aufgabe erledigst, bevor du zur Tat schreitest. Es wird dir helfen mit Kriterien zu planen, wenn du die gesamte Information zusammenstellst.
2.- Eine schriftliche Prüfung ist nicht dasselbe wie ein Test: Wähle deine Ziele aus.
3.- Brainstorming. Suche unterschiedliche Wege, die dich zu deinem Ziel führen können.
4.- Berücksichtige die Stundenanzahl, die du zur Verfügung hast, die Fristen, mögliche Zwischenfälle, die Art Material … und erarbeite einen Studienplan.
5.- Setze dir Zwischenschritte und Tagesziele, um “Phasen zu verbrennen”.

2. Schneller lernen: Benutze eine Lernmethode, um schneller zu lernen

Es ist empfehlenswert, einem Schema oder Plan zu folgen, es gibt verschiedene Techniken zum Studieren und Auswendiglernen. Eine der Methoden, mit denen die besten Ergebnisse erzielt werden, ist der Klassiker PQRST (Initialen aus dem Englischen, die voraussehen, sich fragen, lesen, zusammenfassen und überprüfen bedeuten). Diese Strategie liefert gute Ergebnisse, sowohl bei normalen Lernern als auch bei Personen mit Lernschwierigkeiten wie Betroffene der Legasthenie, ADHS etc. ergeben.

Welche Methode kann mir dabei helfen, schneller zu lernen?
Die klassische PQRST-Methode besteht aus 5 Schritten:
1.- Suche die Grundidee des zu lernenden Textes oder Themas, zum Beispiel anhand einer Zusammenfassung oder einer Einleitung zum Thema, lies Informationen über den Autoren …
2.- Generiere Fragen darüber, was du von der Lektüre erwartest, bevor du beginnst.
3.- Lies den Text einmal, schau dir Tutorials an, etc. und versuch auf die Zielfragen zu antworten.
4.- Schreib eine Zusammenfassung mit den Hauptideen.
5.- Geh das gelernte Material noch einmal durch, um deine Erinnerung abzusichern.

3. Schneller lernen: Die Neugierde aktiviert dein Gehirn

Warum können wir uns ohne Mühe an eine ganze Menge Daten erinnern, wenn uns eine Geschichte erzählt wird, wir einen Film sehen oder einen interessanten Roman lesen? Die Antwort ist ganz einfach: Die Neugierde, die gemeinsam mit der Emotion der Schlüssel zum Lernen ist.

Dieser in Neuron veröffentlichte Artikel sagt aus, dass die Erwartung, die ein Thema in uns hervorruft, unser Gehirn so aktiviert, dass wir jede Art von Information lernen und behalten können. Neugierig auf etwas zu sein aktiviert das Belohnungssystem unseres Gehirns, indem Dopamin freigesetzt wird, eine Substanz, die mit den Vergnügungssystemen zusammenhängt.

Ohne Zweifel sind unsere “Kleinsten” die wissbegierigsten und neugierigsten Wesen, die wir kennen.

Wie schneller lernen? 

Stell dir vor, du bist ein kleines Kind voller Neugierde darauf, alles zu lernen und aufzusaugen. Frag dich leidenschaftlich darüber aus, was du lernen wirst. Was ist das? Was weißt du vom Thema? Was glaubst du, wirst du lernen? Wie kannst du das im wirklichen Leben anwenden? Wie schwierig wird es sein? Wem kannst du es erzählen? Wie hängt es mit anderen Dingen zusammen, die du lernst? …

4. Schneller Lernen: Achtsamkeit, Aufmerksamkeit

Die Achtsamkeitsübung oder volles Bewusstsein steigert die Funktion der höheren kognitiven Prozesse. Diese Technik beinhaltet zahlreiche Übungen wie die Körperreise, im gegenwärtigen Moment leben, die Nervosität zu kontrollieren und die Emotionen zu regulieren, oder die Konzentration auf die Atmung.

Wie integriert man die Achtsamkeitsübung in den Lernprozess?

 

Zum Beispiel kannst du versuchen die Atmung (Einatmung-Ausatmung) mit der Augenbewegung (Sakkaden, Sprünge) während des Lesens zu synchronisieren, um während der Aufgabe präsent zu bleiben.

5. Schneller Lernen: Besser mehrere Strategien anwenden als nur eine

Die Strategien sind Aktivitäten, die dazu dienen, die Leistung zu verbessern und Kontrolle über die Aufgabe verleihen. Die Verwendung von Lernstrategien ist ein Faktor, der direkt auf die Entwicklung des Gedächtnisses Einfluss nimmt.

Welche Arten von Strategien kann ich anwenden, um schneller zu lernen?
1. Die assoziativen Strategien sind die einfachsten. Ihr Ziel ist das Überholen des Materials mithilfe von Wiederholung: noch einmal durchgehen, unterstreichen, laut wiederholen, etc.
2. Die organisatorischen Strategien ermöglichen es, das zu studierende Material nach seiner Bedeutung zu gruppieren (“chunks” von Information). Die wichtigsten sind die Kategorien und Konzeptkarten.
3. Die Ausarbeitungsstrategien benötigen ein höheres Textverständnis deinerseits: Schemata, Zusammenfassungen, Verwendung von Schlüsselwörtern …
4. Die meta-kognitiven Strategien Planung, Monitorisierung, Bewertung und Überprüfung dienen dazu, Kontrolle und Bewusstsein über den Lernprozess zu bekommen.

6. Schneller Lernen: Verteiltes Lernen besser als durchgehendes

Egal, ob du zwei, vier oder acht Stunden am Tag lernst, die Zeiteinteilung und das Lernmaterial sind ein Schlüsselfaktor.

Wie kann ich schneller und effizienter lernen?
Zum Beispiel, das intensive Lernen desselben Themas für 5 Stunden ist schlechter als die die Wiederholung mit Zeitabständen für eine Stunde am Tag an 5 Tagen.

7. Schneller Lernen: Pausen sind heilig

Die Untersuchungen zur Aufmerksamkeit in der Psychologie zeigen, dass die Fähigkeit, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, nach 20/25 Minuten abnimmt. Trink Wasser in deinen Pausen, ein hydratisiertes Gehirn ist unabdingbar, um konzentriert und aufmerksam zu bleiben.

Wie kann ich schneller lernen?
Diese Lernmethode, die auf der Pause basiert, wurde vom Neuropsychologen Frencesco Cirillo erschaffen. Cirillo benutzte eine Küchenuhr (mit Tomatenform), um Studienzeiten von 20 Minuten, gefolgt von einer kurzen Pause, abzumessen. In jeder Pause macht der Student etwas Stärkendes, wie sprechen, essen, E-Mails abrufen … und kehrt dann wieder zum Studieren zurück.

8. Schneller Lernen: Positive Emotion, positive Erfahrung

Die Emotionen sind der Schlüssel beim Lernen. Ein positiver emotionaler Zustand verbessert die Leistung des Gedächtnisses und erleichtert das Lernen.

Wie kann ich schneller durch positive Emotionen lernen?
Versuche, eine negative Haltung zur Lernmaterie zu vermeiden, auch wenn sie sehr umfangreich oder schwierig ist. Fühl dich gut mit dir selbst und mit dem, was du tust. Du wirst sehen, wie eine positive emotionale Aktivierung, gemäßigt, dem Lernen zugute kommt.

9. Schneller Lernen: Benutze jedes Mal Selbstbelohnungen, wenn du ein Ziel erreichst

Belohnungen sorgen dafür, dass wir die ausgeführte Tätigkeit als angenehmer empfinden.

Wie kann ich eine Selbstbelohnung anwenden, um schneller zu lernen? 

Sie werden direkt im Anschluss an die Aufgabe angewendet. Die Belohnung kann verbal oder körperlich sein: Von ein paar Worten der Beglückwünschung zur erfüllten Aufgabe bis zu einer Belohnung wie ein Eis, oder eine Kleinigkeit zu essen (es ist empfehlenswert, Nahrungsmittel zu wählen, die dir helfen, dein Gehirn zu schonen), oder einen Freund/eine Freundin anzurufen …

10. Schneller Lernen: Hab Vertrauen darin, was du tust – Du wirst es schaffen!

Du musst aufhören, negativ zu denken. Stell dir dein Ziel vor, wenn du eine schwierige Aufgabe bearbeitest, dir selbst zu vertrauen ist wichtig, um das zu erreichen, was du dir vornimmst.

Wie kann dir das Selbstvertrauen dabei helfen, schneller zu lernen?
In meiner Etappe als Student habe ich ein Jahr über ein Mantra wiederholt, um mich zu ermutigen und zu konzentrieren: “Vertrau dir, sei glücklich”. Ich habe das in alles Formen und Sinnen wiederholt, gesprochen oder gesungen: “Vertrau”, “Vertrau dir”, “Dir, vertrau”, “sei glücklich”, “dir, dir, dir, vertrau” … Du siehst in etwa, wie das funktioniert, oder?

Die kognitiven Prozesse können durch Training beschleunigt oder verbessert werden. Heutzutage existieren verschiedene neurowissenschaftliche Werkzeuge, die dir dabei helfen können, deine kognitiven Funktionen auf präzise Weise zu messen und verbessern. Wenn du dieses Feld genauer ergründen möchtest und deine kognitiven Prozesse auf professionelle Art trainieren möchtest, kannst du dich bei CogniFit, dem führenden Programm für kognitive Bewertung und Stimulierung, informieren. Dies ist nicht irgendein Gehirntraining, es ist ein Instrument, dass durch die wissenschaftliche Gemeinde, Schulen, Universitäten und diversen Bevölkerkungsgruppen weltweit validiert und verwendet wird. CogniFit passt sich an deine individuellen Lernbedürfnisse an.

Viel Glück beim Lernen!

 

Deutsche Übersetzung des spanischen Originalartikels.

Quelle: Pablo García Bartolomé, Psychologe bei CogniFit.

 

18 effiziente Lerntechniken, um deine Prüfungen zu bestehen

Es nähern sich die Prüfungen und die Nervosität beginnt. Was sind die besten Lerntechniken und Techniken zum Auswendiglernen? Oft häufen sich die Prüfungen und wir denken, dass ein Lern-Marathon und einige Thermoskannen voll Kaffee genug sein werden, um uns sämtliche Themenbereiche auswendig zu lernen, zur Prüfung zu gehen und unsere gesamten Kenntnisse auf Papier zu speien, damit wir wieder zu unserem Leben frei von Beschäftigungen zurückkehren können. Diese “Strategie”, wenn man sie so nennen kann, ist in Wirklichkeit ziemlich kontraproduktiv, da wir uns darauf beschränken, Konzepte auf Druck in unser Gehirn zu pressen, die nicht gut verarbeitet worden sind und somit kaum erinnert werden.

Wenn die Prüfungsphase näher rückt, empfehlen wir dir verschiedene Lerntechniken und Techniken zum Auswendiglernen zu probieren, die dir dieses Prozess sehr viel erträglicher machen werden. Wir erzählen dir, worin diese bestehen.

Lerntechniken und Auswendiglerntechniken Prüfungen

María Luisa Delgado Losada, Doktorin der Psychologie und Dozentin in der Psychologie-Abteilung der Universidad Complutense Madrid erklärt uns:

Die Erinnerungsfähigkeit gilt als eine der Hauptvoraussetzungen für einen guten Studenten, aber Information auf Druck hineinzupressen, aber und abermals, ist nicht nützlich und kann oft die Ursache für wichtige Lernschwierigkeiten sein.

Das richtige Funktionieren der Erinnerung beinhaltet die Ausführung von drei Vorgängen oder Prozessen: Aufnahme, Speicherung und Abgabe von Informationen”.

Diese Prozesse können von der Benutzung von Lerntechniken, die ihre Funktionsweise begünstigen und verbessern, angetrieben werden. Diese Techniken vereinfachen die Verarbeitung der Information, indem sie die die Kodifizierung, Speicherung und Abgabe der Information anregen.

Aus all diesen Gründen ist es sehr empfehlenswert, dass wir Techniken anwenden, wenn wir für eine Prüfung lernen. Wenn du dich auf eine wichtige Prüfung vorbereitest, ist es sehr empfehlenswert, einige Methoden oder Tricks zu lernen, die deine Lernfähigkeit verbessern können. Möchtest du wissen, wie man eine Prüfung besteht? Diese Tipps werden dir helfen, das Beste aus dir herauszuholen.

Lerntechniken für Prüfungen

18 Lerntechniken

1. Fokussiere deine Aufmerksamkeit auf das, was du machst:

Damit die verarbeitete Information vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis fließen kann, ist es notwendig, sich auf diese Information zu konzentrieren. Die Aufmerksamkeit ist eine der wichtigsten Bestandteile des Gedächtnisses und deshalb ist es unerlässlich, dass wir uns beim Lernen an einem Ort befinden, an dem es keine Ablenkungen gibt, die unsere Aufmerksamkeit zerstreuen.

Lerntechniken: Finde einen ruhigen Ort, an dem du dich konzentrieren kannst, das kann die Bibliothek sein, dein Zimmer … Bring Dinge, die dich ablenken können, wie zum Beispiel elektronische Geräte, außer Reichweite und schalte sie stumm. Vermeide Geräusche. Du kannst Ohrstöpsel benutzen, wenn Lärm unvermeidbar ist.

2. Teile deine Studienzeit in regelmäßige Sitzungen ein:

Es ist erwiesen, dass Menschen, die regelmäßig lernen, viel besser behalten als diejenigen, die ein paar Tage vor der Prüfung Lernmarathons gemacht haben. Wenn du alles bis zum letzten Moment aufschiebst, überlädst du deinen Verstand und erschwerst ihm die Verarbeitung der Information. Kurze, aber regelmäßige Lerneinheiten ermöglichen es dem Gehirn, die Information zu verfestigen und sie langfristig zu behalten.

Lerntechniken: Lerne jeden Tag ein bisschen und wiederhole am Tag vor der Prüfung nur das Gelernte. Schaffe eine Lernroutine, damit es einfacher ist. Du kannst Erinnerungen benutzen, um dich daran zu erinnern, wann du lernen musst. Dies kann entweder ein Wecker sein oder Erinnerungen, die wie Spuren wirken, das heißt, wenn du jeden Tag nach dem Mittagessen lernst, ist das Essen die Spur, die dich zum Lernen führt. Wenn du im Gegensatz dazu sagst “Ich lerne am Nachmittag eine Weile”, hast du keine Spur, die dich zum Lernen führt und es ist wahrscheinlicher, dass du es vergisst.

3. Organisiere und strukturiere deine Aufzeichnungen:

Wissenschaftler haben bewiesen, dass das Organisieren der Information in Gruppen, die miteinander verbunden sind, uns beim Lernen hilft.

Lerntechniken: Verfasse deine Aufzeichnungen auf strukturierte Art und Weise. Gruppiere die Konzepte, die sich ähneln. So wird es deinem Verstand einfacher erscheinen, die Informationen zu assoziieren, die zusammenhängen.

4. Verbinde die neue Information mit der, die du schon kennst:

Die Informationen miteinander zu verbinden hilft uns, sie zu verarbeiten und zu integrieren und erleichtert so ihr Erlernen.

Lerntechniken: Wenn du dich mit neuem und unbekannten Lernmaterial auseinandersetzt, denke zuerst daran, wie du es mit dem, was du schon kennst, in Verbindung setzen kannst. Durch das Erstellen von Beziehungen zwischen den neuen Ideen und den schon vorher existenten Erinnerungen wirst du es schaffen, dich viel besser an die neue Information zu erinnern. Auch Mind Maps können dir helfen, Beziehungen zwischen Konzepten zu erstellen.

5. Stell dir die Konzepte vor:

Die Visualisierung ist eine sehr wirkungsvolle Technik zum Auswendiglernen von Konzepten.

Lerntechniken: Um diese Technik zum Auswendiglernen durchzuführen, ist es wichtig, dass deine Mitschriften mit visueller Information wie Fotos, Schemen und Grafiken ergänzt sind oder in verschiedenen Farben unterstrichen sind. Jede visuelle Hilfe, die eine Erinnerung in uns hervorruft, ist gültig.

6. Mit einer anderen Person noch einmal laut durchgehen:

Das laute Lesen der Information verbessert den Erinnerungsprozess. Viele Erzieher versichern, dass die Studenten, die die Mitschriften untereinander noch einmal laut durchgehen, weniger Zeit brauchen, um neue Konzepte zu verstehen und sich an sie zu erinnern.

Lerntechniken: Du kannst diese Technik zum Auswendiglernen nutzen, indem du dich mit einem Kommilitonen triffst oder indem du jemanden aus deiner Familie um Hilfe bittest. Falls du niemanden findest, der dir helfen kann, die Mitschriften noch einmal durchzugehen, kannst du den Themenbereich dir noch einmal selbst laut vorlesen oder sogar deine Kuscheltiere als Publikum benutzen. Am Anfang ist dir das vielleicht etwas peinlich, aber vielen Menschen hilft das.

7. Arbeite die Information aus

Ein Konzept zunehmen auszuarbeiten und zu vertiefen ist eine sehr wirkungsvolle Art, die Information zu verarbeiten und sie im Langzeitgedächtnis zu kodifizieren.

Lerntechniken: Du kannst damit anfangen, die Definition des Konzeptes zu lesen, um dich mit ihr vertraut zu machen und dann vertiefen, indem du weitere Information über den Begriff suchst. Ebenso kann es dir helfen mehr Information zum Thema zu suchen. Zum Beispiel kannst du erklärende Videos, Vorträge und Dokumentarfilme suchen, die es auf andere Art und Weise erklären und dir lustige Fakten und Anekdoten liefern.

 8. Ändere deine Lernroutine ab und zu:

Mit der Monotonie zu brechen und aus der Lernroutine auszubrechen kann die Effizienz deiner Erinnerung vergrößern un dir helfen, schneller Langzeitinformationen auszugeben.

Lerntechniken: Du kannst versuchen, den Ort zu wechseln, an dem du lernst, oder deine Wiederholungszeiten zu ändern. Es ist nicht notwendig, dass du eine radikale Veränderung in deinen Lerngewohnheiten vornimmst, es ist genug, ab und zu etwas Neues zu probieren, um deinen Verstand zu entspannen und deine Lust zu arbeiten zu erhöhen.

9. Finde heraus, welcher Typ von Student du bist:

Es gibt verschiedene Typen von Studenten mit verschiedenen Eigenheiten, einige Menschen haben morgens eine bessere Aufmerksamkeitsfähigkeit und andere haben nachts einen aktiveren Verstand.

Lerntechniken: Du musst dich gut kennen und wissen, in welchen Momenten du am meisten vom Studium profitierst, um einen Wiederholungszeitplan zu erstellen. Wenn es dir schwer fällt, morgens aufzustehen und du dazu neigst, spät schlafen zu gehen, bist du wahrscheinlich eher eine Abendperson und fühlst dich nachmittags oder abends besser. Wenn du ohne Probleme aufstehst und nachts sofort müde wirst, bist du eher eine Morgenperson und konzentrierst dich wahrscheinlich besser vormittags und frühnachmittags.

10. Schreib die Konzepte mit der Hand:

Normalerweise schreiben wir unsere Zusammenfassungen mit dem Computer, aber es ist erwiesen, dass es das Schreiben mit der Hand hilft, uns auf die Daten zu fokussieren, die am relevantesten sind und die Information zu synthetisieren, während wir uns beim Schreiben auf dem Computer nicht so sehr darauf konzentrieren, was wir schreiben, weil dieser Prozess eher automatisch stattfindet.

Lerntechniken: Schreibe die Konzepte, die du behalten willst, mehrmals auf. Du kannst dir helfen, indem du Zusammenfassungen erschaffst, verschiedene Typen von Schemata … mit der Hand mitzuschreiben kann dir auch dabei helfen, Information zu interpretieren und weiterzuverarbeiten, so lernst du sie einfacher.

11. Hör keine Musik

Musik zu hören aktiviert unser Gehirn, aber das ist nicht immer von Vorteil. Nach einer Untersuchung lenkt uns jede Art von Musik ab und erschwert das Auswendiglernen.

Lerntechniken: Du kannst versuchen, eine Weile, bevor du mit dem Lernen beginnst, ein bisschen Musik zu hören, um dein Gehirn zu aktivieren. Aber wenn du beginnst zu wiederholen, mach die Musik aus. Wenn die Stille unangenehm für dich ist, kannst du Umweltgeräusche probieren, wie Vogelgesang oder Geräusche in der Cafeteria.

12. Benutze die Kettenlerntechnik:

Diese Technik zum Auswendiglernen ist sehr nützlich und besteht darin, die Wörter einer Zusammenfassung miteinander in Verbindung zu bringen und einen einfachen Satz aus ihnen zu bilden.

Lerntechniken: Zum Beispiel, wenn du dich an die Elemente Lithium, Beryllium, Bor, Kohlenstoff, Sauerstoff, Fluor und Neon erinnern möchtest, kannst du den Satz “Liebestolle Bären brüllen kaum, sondern flirten nur” bilden. Du kannst diese Methode auch nutzen, um erfundene Worte zu bilden, die uns das Auswendiglernen von Inhalten erleichtern. Zum Beispiel, wenn du dich an den Verlauf des Flusses Tajo erinnern möchtest (Aranjuez, Toledo, Talavera de la Reina, Puente del Arzobispo, Alcántara), kannst du die Worte Aratota Puental erfinden.

13. Mach regelmäßige Pausen

Pausen sind grundlegend, um die Information zu festigen und damit sich unsere Aufmerksamkeit erholt. Es kann sein, dass du denkst, du hast keine Zeit, dich auszuruhen, aber eine Pause ist in Wirklichkeit die beste Investition, die du machen kannst.

Lerntechniken: Die Planung der Pausen hängt ein bisschen davon ab, wie viel Zeit am Stück du deine Aufmerksamkeit halten kannst. Es gibt Menschen, die nach 20 Minuten beginnen, sich abzulenken und andere, die eine ganze Stunde konzentriert sein können. Die Dauer der Pause sollte proportional zur Zeit sein, die du gelernt hast. Wenn du eine Stunde am Stück lernst, solltest du 10 oder 15 Minuten entspannen. Bei einer halben Stunde, sind 5-7 Minuten Erholung genug.

Sollte es dir schwer fallen, Pausen zu machen, kannst du versuchen, eine Flasche Wasser bei dir zu haben und regelmäßig zu trinken. So musst du öfter auf die Toilette gehen und zwingst dich, eine Pause zu machen. Du kannst den Moment nutzen, um eine Runde zu gehen oder deinen Rücken zu dehnen.

Du kannst dir auch Wecker stellen oder bestimmte Apps nutzen, die dich daran erinnern, dass du anhalten und eine Pause machen musst.

14. Schlafe gut

Genug Stunden zu schlafen ist essentiell zur Instandhaltung unserer Aufmerksamkeit und Erinnerung. Der Schlaf verfestigt das Gelernte. Es kann sein, dass du glaubst, dass du die Zeit nutzt, wenn du weniger schläfst, um zu lernen. Jedoch wird dein Verstand schlechter funktionieren.

Lerntechniken: Schlafe genug und mache sogar einen Mittagsschlaf. Es gibt viele Untersuchungen, die darauf hinweisen, dass ein kurzer Mittagsschlaf das Lernen und das Gedächtnis verbessert. Aber 15 oder 20 Minuten sind genug. Wenn dein Mittagsschlaf länger ist, kann es sein, dass die Schläfrigkeit deine nachfolgende Lernsitzung beeinträchtigt.

15. Wende die Leitner-Methode an

Die Leitner-Methode ist eine sehr effiziente und interaktive Art, die zu lernende Information vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis zu transportieren. Außerdem bringt sie uns dazu, uns besonders auf die Information zu konzentrieren, bei der es uns am schwersten fällt, sie zu lernen.

Lerntechniken: Schreibe das Lernmaterial nach Themen oder Konzepten aufgeteilt oder so strukturiert, wie du möchtest, auf Karteikarten oder Blätter. Wenn du alle Karteikarten beschrieben hast, ordnest du sie in Fach 1 ein.

Die Methode besteht darin, die Karteikarten nach und nach aus dem Fach 1 zu nehmen und die Information hervorzuholen. Wir sagen uns den Inhalt der Karteikarte selbst auf. Wenn wir ihn können, legen wir die Karte in Fach 2. Wenn nicht, bleibt sie in Fach 1. Das Ziel ist, am ersten Tag alle Karteikarten in Fach 2 zu legen.

Nach und nach legen wir alle Themen von einem Fach ins andere, bis wir zu Fach 5 kommen, wenn wir alles perfekt können. Wir müssen uns einen Kalender machen, um zu wissen, wie oft wir jedes Fach noch einmal durchgehen müssen. Zum Beispiel:

  • Fach 1: Heute durchgehen.
  • Fach 2: In einem Tag.
  • Fach 3: In zwei Tagen.
  • Fach 4: In einer Woche.
  • Fach 5: In einem Monat.

Dieser Plan muss so ausgeglichen sein, dass wir das Fach 5 Tage vor der Prüfung wiederholen. Wenn wir eine Karteikarte nicht richtig erinnern, legen wir diese zurück ins erste Fach, unabhängig davon, wo sie sich befand.

16. Mach Prüfungen um zu üben

Prüfungen oder Prüfungssimulationen zu machen hilft uns dabei, unsere Kenntnisse zu prüfen und sie zu festigen. Außerdem hilft es uns, zu wissen, wie gut wir die Lektion kennen.

Lerntechniken: Wenn es möglich ist, bitte deinen Professor um Prüfungsmodelle oder Fragen in dem Stil, wie sie in der Prüfung drankommen werden. Versuche auch die Übungen zu machen, die dir das Textbuch vorschlägt.

17. Meditiere, um dich besser zu konzentrieren

Die Meditation verbessert unsere Aufmerksamkeit, dient aber außerdem dazu, unser Stresslevel zu senken.

Lerntechniken: Zwischen 10 und 15 Minuten am Tag zu meditieren ist genug, um die Konzentration zu verbessern. Du kannst deine Lernpausen nutzen, um einige Minuten zu meditieren. Entdecke mehr zur Achtsamkeitsmeditation und wie man sie ausführt.

18. Probiere die Methode vom Gedächtnispalast

Eine der meist verwendeten Mittel zum Auswendiglernen ist der sogenannte Gedächtnispalast. Diese Lerntechnik kann die helfen, große Mengen an Information strukturiert zu speichern, indem du fiktive Orte in deinem Gehirn erschaffst. Mit Übung kann jeder lernen, sie zu verwenden. In diesem Video wird detailliert erklärt, wie du diese Lernmethode umsetzen kannst.

Denk daran, dass dir manchmal, auch wenn du viel lernen hast, die Nervosität die einen bösen Streich im Moment der Prüfung spielen kann. Wirf nicht deine ganze Mühe zu Boden, sondern geh noch einmal durch, wie du eine Prüfung richtig machst.

Quelle: Andrea García Cerdán, Psychologin bei CogniFit.