{"id":16572,"date":"2017-08-07T09:35:50","date_gmt":"2017-08-07T09:35:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.cognifit.com\/?p=16572\/"},"modified":"2023-03-06T14:56:25","modified_gmt":"2023-03-06T14:56:25","slug":"geschlechtsidentitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.cognifit.com\/de\/geschlechtsidentitaet\/","title":{"rendered":"Born this way: Geschlechtsidentit\u00e4t und der Versuch der sexuellen Umerziehung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\">Das Lied \u201eBorn this way\u201c galt als Liebeserkl\u00e4rung von Lady Gaga an ihre LGBT-Gemeinde. Der Appell, sich selbst so zu lieben, wie man geboren wurde, sollte allen gelten \u2013 unabh\u00e4ngig von sexueller Orientierung, biologischem Geschlecht und Geschlechtsidentit\u00e4t. Dieser Artikel bietet eine biologische Einf\u00fchrung zur Entstehung von Geschlechtsidentit\u00e4t (gender identity) und Sexualit\u00e4t und diskutiert wissenschaftliche Erkenntnisse und gesellschaftliche Implikationen am Beispiel des John\/ Joan bzw. Bruce\/ Brenda Falls.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>My mama told me when I was young&nbsp;<\/em><\/p><p><em>We are all born superstars&nbsp;<\/em><\/p><p><em>She rolled my hair and put my lipstick on<\/em><\/p><p><em>In the glass of her boudoir<\/em><\/p><p><em>(Lady Gaga)<\/em><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image Geschlechtsidentit\u00e4t wp-image-16578 size-full\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cognifitblog.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/florentine-pautet-2LR55hQgHdY-unsplash-1-640x427.jpg\" alt=\"Die Geschlechtsidentit\u00e4t ist nichts, was man\/frau einfach mal ablegen kann.\" class=\"wp-image-59606\"\/><figcaption> Die Geschlechtsidentit\u00e4t ist nichts, was man\/frau einfach mal ablegen kann. <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Begriffsdefinitionen: Biologisches Geschlecht, Gender und Geschlechtsidentit\u00e4t<\/h3>\n\n\n\n<p>Welches <em>biologische Geschlecht<\/em> (engl. biological sex) eine Person hat, ist auf die Art der Keimzellen zur\u00fcckzuf\u00fchren, die produziert werden. Das biologische Geschlecht ist somit (biologisch) determiniert und ist von dem Begriff <em>Gender<\/em> abzugrenzen. Mit <em>Gender<\/em> ist das erlebte bzw. soziale Geschlecht gemeint. Dieses ist konstruiert, das bedeutet es ist erlernt und variabel.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem der Sexualforscher und Psychologe Dr. John Money pr\u00e4gte den Begriff <em>Gender<\/em> als soziales Geschlecht in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts. Unter den Begriff fallen auch die Bezeichnungen <em>gender role<\/em> und <em>gender identity, <\/em>letzteres ist&nbsp;die <strong>Geschlechtsidentit\u00e4t<\/strong>. W\u00e4hrend gender role alle Verhaltensweisen meint, die kulturbedingt als typisch und erwartet f\u00fcr das weibliche bzw. m\u00e4nnliche Geschlecht gelten, wird die Geschlechtsidentit\u00e4t eines Individuums, beruhend auf der eigenen Empfindung, als <em>gender identity<\/em> bezeichnet. Dabei ist nicht nur die pers\u00f6nliche Identifikation mit dem m\u00e4nnlichen bzw. dem weiblichen Geschlecht m\u00f6glich, sondern auch eine Kombination aus beiden bzw. eine Identit\u00e4t, die weder dem m\u00e4nnlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Geschlechtsidentit\u00e4t: Die Gender Gate Theorie von Dr. J. Money<\/h3>\n\n\n\n<p>Dr. John Money gr\u00fcndete im Laufe seiner Karriere die John Hopkins Gender Identity Clinic und entwickelte die <em>gender gate theory<\/em> \u2013 eine Theorie, die besagt, dass die Geschlechtszuweisung bis zum 2. Lebensjahr offen und unter anderem durch operative Eingriffe sowie durch die Erziehung bestimmbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Als die Kanadierin Janet Reimer, Mutter der eineiigen Zwillinge Bruce und Brian, im Jahr 1966 eine Fernsehsendung sah, in der Dr. Money diese Theorie vorstellte, f\u00fchlte sie sich seit langem wieder hoffnungsvoll. Bei einem operativen Eingriff wurde der Penis von Bruce verbrannt. Bruce, zu dem Zeitpunkt des Unfalls ein sieben Monate alter S\u00e4ugling, w\u00fcrde den Vorfall nicht erinnern. Doch die Zweifel, ob ihr Sohn als \u201eMann ohne Penis\u201c zurechtkommen und gl\u00fccklich werden w\u00fcrde, blieben der Mutter. So nahm sie Kontakt zu dem Spezialisten Dr. Money auf. Dieser sah in dem Fall seine gro\u00dfe Chance, um die Aufmerksamkeit der \u00d6ffentlichkeit auf seine Forschung zu lenken und um zu beweisen, dass das menschliche Geschlecht konstruiert bzw. arbitr\u00e4r ist. Kurzum lud er die Familie in seine Klinik in Balimore ein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der John\/ Joan bzw. Bruce\/ Brenda Fall<\/h3>\n\n\n\n<p>Dr. Money konnte die Eltern von Bruce davon \u00fcberzeugen, dass es im Sinne des Jungen w\u00e4re, ihn als M\u00e4dchen gro\u00dfzuziehen. Mit 18 Monaten wurde Bruce einer geschlechtsangleichenden Operation, eine operative Geschlechtsumwandlung der prim\u00e4ren Geschlechtsmerkmale, unterzogen und fortan Brenda genannt. Weiterhin mussten die Eltern versichern, dass sie selbst nie an Money\u2019s Methode zweifeln bzw. die Erziehung \u00e4ndern und den Zwillingen die Wahrheit sagen w\u00fcrden. Von diesem Zeitpunkt an, kleideten die Eltern Brenda in m\u00e4dchenhafter Weise und gaben ihm\/ ihr Puppen und andere Spielzeuge, die f\u00fcr M\u00e4dchen dieses Alters \u00fcblich waren. Mit Einsetzen der Pubert\u00e4t wurden Brenda weibliche Hormone verabreicht. Weiterhin mussten die Zwillinge j\u00e4hrliche Gespr\u00e4che mit Dr. Money wahrnehmen. Zwillings-Studien stellen in der Entwicklungsforschung eine gro\u00dfe Besonderheit dar, da entwicklungs- bzw. erziehungsbedingte Unterschiede auf Grundlage identischer Gene untersucht werden k\u00f6nnen. So kann der Einfluss biologischer bzw. umweltbezogener Unterschiede auf die entwicklungsbedingte Ver\u00e4nderung kontrolliert, also herausgerechnet, werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits nach kurzer Zeit zeigten sich erste Anzeichen, die darauf hinwiesen, dass das Experiment zu scheitern schien. Brenda bevorzugte die Spielsachen von Brian und wurde von anderen Kindern gemobbt. Selbst im tiefsten Winter in Kanada musste Brenda Kleider tragen. Dr. Money, der bereits erste erfolgsversprechende Artikel zu dem Fall und seiner <em>nurture-not-nature <\/em>Theorie (Pflege\/ Erziehung nicht Natur Theorie) ver\u00f6ffentlicht hatte, sah sich gezwungen immer extremere Methoden anzuwenden. So mussten die Zwillinge bei den Terminen mit Dr. Money gemeinsam sexuelle Positionen nachstellen, bei denen Brenda die Rolle der untergeordneten, passiven Frau einnehmen sollte. Mindestens einmal wurden die Zwillinge von dem Forscher gezwungen ihre Kleidung abzulegen, um eine \u201egenitale Inspektion\u201c durchzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ungl\u00fccklich und geplagt von gro\u00dfen sozialen Problemen verk\u00fcndete Brenda mit 14 Jahren, dass er\/ sie sich das Leben nehmen w\u00fcrde, sofern er\/ sie noch einmal zu einem Termin mit Dr. Money gezwungen werde. Die Eltern beschlossen die Zwillinge aufzukl\u00e4ren. W\u00e4hrend Brenda, die\/ der sich von diesem Zeitpunkt an David nannte, eine innerliche Erleichterung versp\u00fcrte, reagierte Brian verst\u00f6rt auf die Neuigkeiten bzgl. seines Zwillingsbruders.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Fall ging unter dem Pseudonym John\/Joan in die Geschichte der Geschlechter-Forschung ein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Geschlechtsidentit\u00e4t: Was ist dran am konstruierten Geschlecht?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Um die Theorie mit ihren dramatischen Folgen aus den 1960er etwas genauer zu beleuchten, soll zun\u00e4chst Bezug auf die embryonale Entwicklung genommen werden:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Verschmelzung der Eizelle der Frau und der Samenzelle des Mannes entsteht eine neue Zelle mit 23 Chromosomenpaaren. Der neue Chromosomensatz besteht damit zu 50% aus der m\u00fctterlichen und zu 50% aus der v\u00e4terlichen DNA. Eines dieser Chromosomenpaare enth\u00e4lt bereits die Geschlechtsinformationen des Embyros \u2013 die sogenannten <em>Geschlechtschromosomen<\/em>. Zwei X-Chromosomen liefern das Entwicklungsprogramm f\u00fcr einen weiblichen Organismus. Wohin gegen ein X-Chromosom und ein Y-Chromosom den m\u00e4nnlichen Organismus entstehen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den ersten sechs Schwangerschaftswochen l\u00e4uft die Embryonalentwicklung geschlechtsunabh\u00e4ngig ab und die Anatomie unterscheidet sich trotz unterschiedlicher Geschlechtschromosomen nicht. Erst ab der 10. Woche beginnt eine differenzierte Ausbildung der <em>Gonoden<\/em> (Keimzellen) und der sogenannten <em>Wolff-<\/em> und <em>M\u00fcller-G\u00e4ngen<\/em>. Das <em>SRY-Gen<\/em> (sexdeterminierende Region von Y) befindet sich ausschlie\u00dflich auf dem Y-Gen und ist f\u00fcr die Entwicklung der Hoden zust\u00e4ndig. Die angelegten Hoden produzieren wiederum das bekannte Sexualhormon <em>Testosteron<\/em>. Dieses Hormon ist unter anderem f\u00fcr die Weiterentwicklung der Wolff-G\u00e4nge zust\u00e4ndig, woraus sich letztendlich die m\u00e4nnlichen Genitalien bilden. Bei dem weiblichen Organismus degenerieren hingegen die Wolff-G\u00e4nge, stattdessen entwickeln sich die M\u00fcller-G\u00e4nge zu Vagina und Uterus. Die Hoden und Eierst\u00f6cke stellen wichtige Dr\u00fcsen f\u00fcr die Hormonproduktion dar, die wiederum u.a. w\u00e4hrend der Geschlechtsreife (Pubert\u00e4t) eine wichtige Rolle spielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Einfluss der Sexualhormone ist aber nicht auf die prim\u00e4ren und sekund\u00e4ren Geschlechtsmerkmale beschr\u00e4nkt, es gibt auch Belege daf\u00fcr, dass sowohl bestimmte Gehirnstrukturen als auch kognitive Leistungen geschlechtsbedingt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es <strong>anatomische und hormonelle Unterschiede zwischen den biologischen Geschlechtern gibt<\/strong>, die sich bereits pr\u00e4natal entwickelt haben und die \u00fcber das Vorhandensein prim\u00e4rer Geschlechtsmerkmale hinausgehen. Eine postnatale Beeinflussung von au\u00dfen, wie eine operative geschlechtliche Umwandlung oder die Gabe von Sexualhormonen, kann daher nur bedingt wirksam werden. Was also geschah mit David?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Leben nach dem Experiment<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>David unterzog sich mehreren operativen und hormonellen Behandlungen, um wieder als Mann leben zu k\u00f6nnen. 1990 heiratete er seine Frau Jane Fontaine und adoptierte ihre drei Kinder. David&#8217;s Bruder Brian litt stark unter den Folgen des Experiments und entwickelte eine <a href=\"https:\/\/blog.cognifit.com\/de\/depersonalisation-derealisation\/\">Schizophrenie<\/a>. Im Jahr 2002 verstarb er an einer \u00dcberdosis <a href=\"https:\/\/blog.cognifit.com\/de\/serotonin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Antidepressiva<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>David konnte den Tod seines Zwillingsbruders nur schwer verkraften. Als ihm 2004 seine Frau mit der Scheidung drohte und er seinen Job verlor, nahm sich David Reimer das Leben. Er wurde 38 Jahre alt.<\/p>\n\n\n\n<p>Janet Reimer lie\u00df sp\u00e4ter \u00fcber die <em>New York Times<\/em> ver\u00f6ffentlichen, dass sie glaube, dass ihr Sohn heute noch Leben w\u00fcrde, w\u00e4re er nicht Opfer des \u201ekatastrophalen Experiments\u201c von Dr. John Money geworden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Geschlechtsidentit\u00e4t (gender identity) und sexuelle Orientierung: Ein Ausblick<\/h3>\n\n\n\n<p>Es gibt einige <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/ratgeber\/gehirn\/news\/hirnforschung-von-geburt-an-schwul_aid_311720.html\">Befunde<\/a>, die darauf hinweisen, dass die sexuelle Identit\u00e4t und Orientierung bereits vor der Geburt feststeht. So ist es nicht nur unm\u00f6glich einen Jungen als M\u00e4dchen zu erziehen, sondern auch sexuelle Pr\u00e4ferenzen \u201eumzuerziehen\u201c oder zu therapieren. Studien zeigen z.B. dass gewisse Hirnareale (deren Entwicklung bereits im Mutterleib abgeschlossen wurde) von homosexuellen M\u00e4nnern denen von heterosexuellen Frau \u00e4hneln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Erkenntnisse zu <em>gender identity<\/em> und sexuellen Orientierung sind noch jung und bei weitem nicht abgeschlossen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bis 1992 galt beispielsweise auch die Homosexualit\u00e4t laut WHO noch als Krankheit, die eine psychotherapeutische Behandlung bedarf. Und noch heute haben lesbische und schwule Jugendliche in Deutschland eine vier- bis siebenmal h\u00f6here Suizidrate als Jugendliche allgemein.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei dem Thema <strong>Transgender<\/strong> ist das \u00e4hnlich. Gl\u00fccklicherweise werden auch hier Fortschritte gemacht. So wurde beispielsweise die Geschlechtsidentit\u00e4tsst\u00f6rung aus dem amerikanischen Diagnosemanual DSM entfernt. Eine fehlende Identifikation mit dem biologischen Geschlecht ist nicht einer psychischen St\u00f6rung gleichzusetzen. Der Begriff kann leicht missverstanden werden. Eine St\u00f6rung meint eine Normabweichung psychischer Funktionen, die das Denken, Wahrnehmen, F\u00fchlen und\/ oder Verhalten der betroffenen Person und damit deren Alltagsbew\u00e4ltigung negativ beeinflussen. Trans*- Menschen haben also keine St\u00f6rung der Geschlechtsidentit\u00e4t. Vielmehr kann das Leiden an einer Geschlechtsdysphorie diagnostiziert und behandelt werden. Diese beschreibt den Leidenszustand einer Person, wenn diese bemerkt, dass ihr biologisches Geschlecht im Konflikt mit der eigenen geschlechtlichen Identit\u00e4t steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Abgesehen davon&nbsp;kommt es, genau wie bei Homosexuellen, bei Trans*-Menschen ebenfalls h\u00e4ufig zu psychischen Belastungen aufgrund von gesellschaftlichen H\u00fcrden und Reaktionen des sozialen Umfelds. In diesen F\u00e4llen ist es selbstverst\u00e4ndlich ebenfalls wichtig, dass Betroffene psychologische Hilfe erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfer Faktor ist und bleibt dabei die gesellschaftliche Aufkl\u00e4rung und Akzeptanz sowohl zur Geschlechtsidentit\u00e4t als auch der sexuellen Identit\u00e4t und sexuellen Orientierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt aber auch einige Positiv-Beispiele zur Entwicklung des gesellschaftlichen Umgangs mit Geschlechtsidentifikation. So bietet <a href=\"https:\/\/blog.cognifit.com\/de\/sozialleben-facebook\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Facebook<\/a> mittlerweile \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2014\/04\/06\/fashion\/facebook-customizes-gender-with-50-different-choices.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">50 Auswahlm\u00f6glichkeiten<\/a> zur Angabe des eigenen Geschlechts. Weiterhin erkannten die australischen Beh\u00f6rden die erste Person als androgyn (weiblich UND m\u00e4nnlich) an und stellten dementsprechend den Pass mit dieser Geschlechtsbezeichnung aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Lied \u201eBorn this way\u201c galt als Liebeserkl\u00e4rung von Lady Gaga an ihre LGBT-Gemeinde. Der Appell, sich selbst so zu lieben, wie man geboren wurde, sollte allen gelten \u2013 unabh\u00e4ngig von sexueller Orientierung, biologischem Geschlecht und Geschlechtsidentit\u00e4t. 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