Evaluative Konditionierung: Das Wie und Warum der Meinungsbildung ohne Wissensbasis

Es heißt, man soll ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen. Doch weshalb tun wir das und vor allem wie? Ein Prozess namens evaluativer Konditionierung gibt eine Erklärung weshalb das Buch mit dem hübschen Umschlag besser geschrieben ist.

Evaluative Konditionierung

Evaluative Konditionierung

Täglich sind wir einer Vielzahl von Eindrücken, darunter oftmals neue, ausgesetzt. Dies ist nicht weiter verwunderlich, schließlich leben wir in einer komplexen und dynamischen Welt mit den unterschiedlichsten Sachen, Zuständen und Situationen. Und dann ist morgen alles wieder ein Stückchen anders. Gerade gestern hat drei Blöcke weiter ein neuer Laden aufgemacht, Katie ist nun übrigens mit einem neuen Freund zusammen und das neuste Album unseres Lieblingsmusikers wurde endlich nach langem warten veröffentlicht. Doch diesmal ertappen wir uns dabei, wie wir mit selbstsicher Überzeugung und ohne jegliche faktische Grundlage behaupten: „Ich sag‘s dir, dieser neue Laden wird nicht länger als sein Vorgänger durchhalten bevor er pleite geht. Dafür ist Katies neuer Freund bestimmt ein sehr hübscher Bursche und das neue Album? Oh, das wird bestimmt unglaublich gut!“ Doch stimmt das? Werden sich unsere Prophezeiungen als wahr erweisen? Und auf welcher Basis äußern wir diese Behauptungen so selbstsicher? Für die psychologische und industrielle Wissenschaft sind diese Fragen von Interesse, denn die Bewertung unserer Umwelt beeinflusst unser Verhalten ihr gegenüber. Wer also den zugrunde liegenden Mechanismus der Bildung von Bewertungen versteht und es schafft ihn aktiv zu lenken, könnte entweder einen Patienten dazu bringen pathologisches Verhalten aufzugeben, oder einen Kunden dazu lenken ein bestimmtes Produkt zu kaufen.

Klassische Konditionierung: Lernen anhand von Erfahrungen

Evaluative Konditionierung

Klassische Konditionierung

Ein relevanter Mechanismus der Bildung von Bewertungen wurde evaluative Konditionierung getauft. Sie wurde in Anlehnung an die zuvor schon etablierte klassische Konditionierung nach Pavlov benannt. Die letztere beschreibt einen Lernprozess der Erwartungen auf der Basis wiederkehrender Muster generiert. Wenn auf ein bestimmtes Geschehen immer das selbe Ereignis folgt, reicht nach einiger Zeit schon das Erste als Indiz, dass das Zweite gleich folgt.

Wann immer wir zum Beispiel das Lichtsignal des linken Blinkers eines Autos wahrnehmen, wissen wir automatisch, dass dieses Auto gleich nach Links abbiegen wird. Wir sind erfahren genug um zu sagen: Wenn ein fahrendes Auto an einer Kreuzung blinkt, dann wird es in die Richtung abbiegen. Das ist die natürlich Abfolge: blinken, dann abbiegen.

Klassische Konditionierung

Die ersten empirischen Belege für diesen Mechanismus wurden wie folgend an Hunden erhoben: Vor jeder ihnen servierten Mahlzeit ertönte das selbe Klingeln einer Glocke. Die Hunde begrüßten die Nahrung natürlich freudig, schließlich ließ der bloße Anblick des Essens Ihnen den Speichel im Munde zusammenlaufen. Doch nach einiger Zeit wurde etwas Interessantes beobachtet. Schon der einfache Klang der Glocke brachte deren Speichel zum fließen. Sie hatten mit der Zeit gelernt, dass ihnen kurze Zeit nach dem ertönen der Glocke die nächste Mahlzeit serviert werden würde. Der Klang der Glocke wurde hinterher als konditionierter Stimulus (conditioned stimulus, CS) und das Essen als unkonditionierter Stimulus (unconditioned stimulus, US) kategorisiert. Die Funktionsweise der klassischen Konditionierung wurde so beschrieben: Sobald eine belanglose Sache, ein neutraler Stimulus, zuverlässig oft vor einem bedeutsamen Ereignis, einem unkonditionierten Stimulus, auftritt, wird die Bedeutung des folgenden unkonditionierten Stimulus auf den vorherigen neutralen Stimulus übertragen. Durch diesen Transfer löst der neutrale Stimulus nun auch die selbe Reaktion im Organismus aus, den der unkonditionierte Stimulus auslösen würde. Sobald diese Assoziation geknüpft ist wird der neutrale Stimulus als konditionierter Stimulus bezeichnet. Wenn wir dies nun auf unser Beispiel mit dem Auto übertragen, dann sieht das so aus: Das wenden des Autos ist der unkonditionierte Stimulus. Das wiederholte aufleuchten des Lichts eines Autoblinkers ist ein neutraler Stimulus. Da es aber vor jedem Wenden eines Autos erscheint, und somit zu einem Vorboten des Wendens wird, wird es zu einem konditionierten Stimulus. Würde dieses Lichtsignal jedoch nie vor dem Wenden eines Autos erscheinen, wäre das Leuchten vollkommen Bedeutungslos für uns.

Hinterher wurden mehrere Studien durchgeführt um die Eigenschaften der klassischen Konditionierung zu ergründen. Es stellte sich heraus, dass die Stimuli nicht jedes einzelne Mal in der gemeinsamen Kombination auftreten müssen damit konditioniert wird, jedoch oft genug. Wie häufig das sein muss hängt von der Natur der Stimulation ab. Manche Signale sind stärkere Indikatoren als andere. Auch wurde gezeigt, dass die Assoziation wieder getrennt werden kann, wenn die Stimuli zu selten gemeinsam erscheinen. Ab diesem Moment ist der konditionierte Stimulus wieder ein neutraler Stimulus.

Evaluative Konditionierung: Bewertung anhand von Erfahrungen

Evaluative Konditionierung

Evaluative Konditionierung

Obwohl die evaluative Konditionierung auf der Klassischen basiert, reicht ihre Geschichte weiter zurück. Sie geht aus der Erforschung von Einstellungen hervor und ist zu einem eigenständigen Forschungsthema geworden, als feststand, dass sie einen Einfluss auf die Bildung und Änderung von Einstellungen haben könnte. Die evaluative Konditionierung zeigt einige Parallelen zur klassische Konditionierung. Beide Mechanismen haben einen konditionierten und unkonditionierten Stimulus, jedoch treten bei der evaluativen Konditionierung beide Stimuli gleichzeitig auf, anstatt in zeitlicher Abfolge. Auch wird kein unmittelbares Ereignis vorhergesagt um die entsprechende Reaktion darauf vorzubereiten. Hier wird ein langfristiger Einfluss prophezeit und die entsprechende Haltung demgegenüber ausgewählt.

Wertungen beeinflussen das Verhalten

Die Bewertung einer Sache anhand einer zweidimensionalen Skala (z.B.: gut und schlecht, angenehm und unangenehm), die sogenannte Valenz die etwas für uns hat, beeinflusst unser Verhalten dem gegenüber. Wir nähern uns dem was uns gefällt und distanzieren uns von dem was uns missfällt. Da auch Verteidigungs- und Selbsterhaltungsmechanismen einen Einfluss auf das Verhalten des Individuums haben, müssen direkt schädliche oder sogar lebensbedrohliche Situationen in der gesamten Betrachtung außen vorgelassen werden, da sonst keine fehlerfreie Analyse der evaluativen Konditionierung möglich wäre. Wir fassen zusammen: Man nähert sich oder distanziert sich von Sachen die einen längerfristigen positiven oder negativen Einfluss auf einen haben könnten. Um dies zu verdeutlichen nehmen wir nun also an, wir hätten kürzlich einen Thomas kennen gelernt, mit dem wir uns leider nicht so gut verstehen. Er vertritt Ansichten die unseren widersprechen. Fairerweise sollte ich erwähnen, dass er keine Ansichten vertritt die gegen irgendein Grundrecht verstößt, trotz dessen denken wir, dass er einen „schlechten“ Einfluss auf uns haben könnte. Logischerweise versuchen wir also von ihm fern zu bleiben. (Ich bitte jeden Thomas um Verzeihung, dies ist nur ein Beispiel, nehmt es also nicht persönlich.)

Grundlose Annahmen?

Erscheint nun solch eine bereits bewertete Sache oder Situation gemeinsam mit einem neuen und unbekannten Faktor, so wird im Laufe der evaluativen Konditionierung die Wertung des Bekannten herangezogen um eine Vorhersage über den langfristigen Einfluss des Neuen zu generieren. Mit anderen Worten, anhand der Kategorisierung eines bekannten Sachverhalts wird ein damit zusammenhängender, aber neuer Reiz in die selbe subjektive zweidimensionale Skala eingeordnet (Also gut und schlecht, angenehm und unangenehm).

Um eine gewisse Vergleichbarkeit zu schaffen wurden die jeweiligen Aspekte der evaluativen Konditionierung ähnlich denen der klassischen Konditionierung benannt. So gibt es sowohl einen unkonditionierten Stimulus mit positiver oder negativer Valenz als auch einen konditionierten Stimulus mit einer neutralen Valenz, oder zumindest einer schwächeren positiven oder negativen Valenz als sein unkonditionierter Mitwirker. Sobald beide Stimuli zusammen erscheinen, und somit den Eindruck vermitteln miteinander verbunden zu sein, wird die Wertung des unkonditionierten Stimulus auf den Konditionierten übertragen.

Erneut muss ich mich bei Dir entschuldigen, Thomas, denn wir kommen auf unser vorheriges Beispiel zurück. Leider wird dieses Mal eine weitere unschuldige Seele hineingezogen, denn, wie wir unschwer erkennen, unterhält sich Thomas eifrig mit einem Freund. Wir werden wahrscheinlich nicht erpicht darauf sein, den zweiten im Bunde kennen zu lernen. Vermutlich vertritt er ähnliche Ansichten wie Thomas und würde demnach bestimmt auch ein „schlechter“ Einfluss auf uns sein. Folglich ist er uns genauso unlieb wie Thomas und auch von ihm halten wir uns fern. Dem zu Grunde liegt eine kognitive Assoziation zwischen den zweien, die den Fremden ähnlich kategorisiert wie den uns bekannten Thomas. Dadurch wird das selbe Verhaltensschema in uns ausgelöst. Trotz alledem gilt: Wir haben keine faktische Basis, dass dieser Unbekannte genauso „schlecht“ wäre, wie sein Kamerad. Nicht nur das, wir können nicht einmal nachweisen, dass Thomas für uns schädlich wäre.

Eigenschaften der evaluativen Konditionierung

Weiteren Analysen zu folge wird die Wertung extremerer Valenz auf die neutralere übertragen. Ein leicht negativer Stimulus wird hinterher positiver gewertet, wenn er mit einem starken positiven Stimulus gekoppelt wird. Sollte uns unsere beste Freundin Rebecca auf einmal einen neuen Bekannten vorstellt, überraschender Weise derselbe Fremde der sich vorhin kameradschaftlich mit Thomas unterhalten hat, werden wir wahrscheinlich unsere Meinung ändern und ihm eine Chance geben. Rebecca ist wirklich wunderbar! Unmöglich, dass er dann eine Enttäuschung ist. Klar, mit Thomas schien er sich zwar auch zu verstehen, aber da er auch mit Rebecca verkehrt muss er respektabel sein.

Vor allem in Anbetracht unseres Beispiels mit dem armen Thomas sollte man aber bedenken, dass die Frage ob die Änderung der Valenz bewusst oder unbewusst stattfindet zurzeit noch immer heiß diskutiert wird. Auch steht die Frage offen, ob man dem Prozess bewusst entgegenwirken kann. Es wurden auch keine stichhaltigen Beweise geliefert, wie positiv oder negativ konditionierte Stimuli nach wiederholter Präsentation mit neutralen Stimuli bewertet werden, also nach der sogenannten Extinktionsphase. Leider zeigten einige Studien, dass konditionierte Stimuli nach wiederholter Kopplung mit neutralen Stimuli wieder als neutral empfunden wurden, während andere Studien eine Stabilität der Wertung gegenüber der Extinktionsphase fanden. Zumindest scheint aber ein zeitlicher Aspekt eine Rolle zu spielen. Es wurde gezeigt, dass die Konditionierung am besten funktioniert, wenn beide Stimuli gleichzeitig präsentiert werden. Trotzdem kann noch konditioniert werden, wenn der konditionierte Stimulus kurz vor oder nach dem unkonditionierten Stimulus gezeigt wird.

Ausblick

Evaluative Konditionierung

Evaluative Konditionierung

Das Bewerten und Ändern von Wertungen ist ein ernst zu nehmendes Thema und muss, wie viele Andere, verantwortungsvoll gehandhabt werden. Wahrscheinlich forschen private Firmen schon in diesem Bereich, da das effiziente assoziieren eines Produktes mit etwas Angenehmen die Verkaufszahlen enorm steigern könnte. Hierbei ergeben sich jedoch zwei Hauptprobleme:

  1. Zum einen sind die hierbei erlangten Erkenntnisse sowohl für die Öffentlichkeit als auch für andere Wissenschaftler nicht einsehbar.
  2. Zum anderen können die Resultate der Forschung ungehindert angewendet werden um die Masse zu beeinflussen.

Da ein unvollständiges Bild der Eigenschaften der Konditionierung im nicht-industriellen Forschungssektor vorliegen, würde jeglicher Einsatz und dessen Folgen auch dem Auge eines Spezialisten entgehen. Nehmen wir an es stelle sich heraus, die evaluative Konditionierung finde nur unbewusst statt. In diesem Fall würden Werbungen in einem kleinen Nebenfenster parallel zur Fernsehserie laufen, anstatt zwischen den Programmen, oder Produkte würden vermehrt im Hintergrund eines Filmes auftauchen. Die Auswirkungen dieser kleinen Änderungen würden in den Augen eines unwissenden Betrachters nicht auffallen, während sie den Verkauf stark beeinflussen könnten. In Anbetracht dessen sollten Forschungsgelder in Themen wie diese fließen, um einen Missbrauch für persönliche Zwecke (in dem Fall sogar ein mögliches Propaganda-Werkzeug) zu verhindern.

Gleichzeitig könnte man sich dadurch deren enormes Potenzial zu nutze machen. Bedenken wir den therapeutischen Zugewinn. Durch die entsprechenden Assoziationen könnte ungesundes Verhalten (zum Beispiel verschiedene Abhängigkeiten) geheilt oder die Produktivität und Motivation einer Person erhöht werden. Sollte jemand also an einer schrecklichen Phobie leiden die seine Lebensqualität deutlich einschränkt, zum Beispiel der arme Botaniker Stefan mit seiner plötzlichen Spinnenphobie nach einem unerwarteten Urlaubsereignis, so könnten simple Assoziationen mit stark positiven Themen eine schnelle Heilung seiner unvorteilhaften Situation bewirken. Einsatz könnten diese Erkenntnisse auch an unserer heutigen Jugend finden. Da Mediale Abhängigkeit ein zunehmendes Problem darstellt, könnte man die Einstellung gegenüber realen Erfahrungen graduell verbessern und dadurch erneute Lebensfreude in den jungen Herzen entfachen. Auch könnten die Ergebnisse eine Gegenmaßnahme zu Vorurteilen bergen, wodurch der gesamten Menschheit ein Vorteil zu Nutze kommen würde.

Nichtsdestotrotz haben wir bis dahin noch einen langen Weg vor uns. Die derzeitigen Ergebnisse sind teilweise mehrdeutig oder widersprechen sich. Die meisten Versuche wurden an Menschen durchgeführt wodurch risikoreiche Ergebnisse zustande kommen. Wenn Teilnehmer zum Beispiel ahnen was von Ihnen verlangt wird, und entsprechend handeln, entstehen artifizielle Resultate. Im Englischen nennt man diesen Risikofaktor „demand awareness“, was so viel heißt wie „Bewusstsein über das Verlangte“. Studien aus anderen Bereichen wiederum betonen, dass auch Tiere Angenehmes und Unangenehmes empfinden und über das Können verfügen, darüber zu berichten. Deshalb schlage ich vor, zusätzliche Versuche am Tiermodell durchzuführen. Dadurch würde man einige Risiken umgehen und die Studien sowohl mit parallel laufenden Experimenten evaluativer Konditionierung, als auch mit bereits erhobenen Versuchen der klassischen Konditionierung vergleichbarer machen. Trotz allem müssen wir die bisherigen Erkenntnisse Wert schätzen und die Wissenschaftler dieses Bereiches weiterhin anfeuern bei deren fleißiger Arbeit zu bleiben, Kreativität zu bewahren und nicht aufzugeben, wenn alles wieder mal anders läuft als erwartet. Der erste Schritt den Weg zur oben genannten Vision zu verkürzen und den Missbrauch wichtiger Erkenntnisse zu verhindern ist ein Bewusstsein über dieses Thema zu vermitteln. Dadurch könnten weiteren Wissenschaftlern Gelder bereitgestellt werden um tiefer in die Materie einzudringen.

 

Schaut Euch folgende Artikel an, falls Ihr mehr über das Thema erfahren wollt und ihr den tapferen Wissenschaftler/innen die hart für diese Ergebnisse gearbeitet haben Anerkennung schenken möchtet:

Referenzen

Bethell, E. J. (2015). A „how-to“ guide for designing judgment bias studies to assess captive animal welfare. Journal of applied animal welfare science, 18 Suppl 1, S18-42. doi:10.1080/10888705.2015.1075833

Bohner, G., & Dickel, N. (2011). Attitudes and attitude change. Annual review of psychology, 62, 391–417. doi:10.1146/annurev.psych.121208.131609

Davey, G. C. (1994). Is evaluative conditioning a qualitatively distinct form of classical conditioning? Behavior research and therapy, 32(3), 291–299.

De Houwer, J., Thomas, S., & Baeyens, F. (2001). Association learning of likes and dislikes: A review of 25 years of research on human evaluative conditioning. Psychological bulletin, 127(6), 853–869. doi:10.1037//0033-2909.127.6.853

Field, A. P. (2000). Evaluative conditioning is pavlovian conditioning: Issues of definition, measurement, and the theoretical importance of contingency awareness. Consciousness and cognition, 9(1), 41–49. doi:10.1006/ccog.1999.0412

Gawronski, B., & Bodenhausen, G. V. (2006). Associative and propositional processes in evaluation: An integrative review of implicit and explicit attitude change. Psychological bulletin, 132(5), 692–731. doi:10.1037/0033-2909.132.5.692

Havermans, R. C., & Jansen, A. (2007). Evaluative conditioning: A review and a model. Netherlands journal of psychology, 63(2), 31–41. doi:10.1007/BF03061060

Rozin, P., Wrzesniewski, A., & Byrnes, D. (1998). The elusiveness of evaluative conditioning. Learning and motivation, 29(4), 397–415. doi:10.1006/lmot.1998.1012

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